Radio Regional Heilbronn
Leitfaden für die Aktuell-Redaktion
Die Aktuell-Redaktion und ihre Aufgaben
Von Jürgen Dieter Ueckert
Unter den folgenden Überschriften werden im Leitfaden für die Redaktionsarbeit
Richtlinien und Arbeitshilfen für die Aktuell-Redaktion von Radio Regional beschrieben.
I. Programmgrundsätze
II. Rundfunk-Journalismus
III. Der
Radio-Regional-Dreischritt
IV. Die Aufgaben des
Redakteurs vom Dienst (RvD)
V. Hinweise zum Gebrauch
der Laufkarte
VI. Abläufe in der
Aktuell-Redaktion
VII. Regionalnachrichten
VIII. Die
Magazin-Sendungen
IX. Formatierte Stunden
für den Tag
X. Die
Radio-Regional-Mitarbeiter
XI. Anschriften der
Mitarbeiter
XII. Hörfunkleitung,
Redaktion, Anschrift
XIII. Literaturhinweise
Der Radio-Regional-Leitfaden stellt für die Aktuell-Redaktion in
der alltäglichen Redaktionsarbeit "Straße und Leitplanken" dar. Für
die Redakteure, Volontäre, freien Mitarbeiter und Praktikanten sind die
folgenden Beschreibungen einzelner Schritte in der Redaktionsarbeit entweder
bindende Vorschrift oder Anhaltspunkt bei der Entscheidung strittiger Fragen.
Jürgen
Dieter Ueckert
Leitender
Redakteur Aktuell
I. Programmgrundsätze
1. Die Programmgrundsätze für Radio-Regional-Heilbronn
Radio
Regional versteht sich als „Sender für die Region Franken“.
In
der publizistischen Programmgestaltung ist Radio Regional überparteilich,
liberal, freiheitlich / fortschrittlich und unabhängig von fremden Einflüssen.
Radio Regional bietet ein Hörfunkprogramm für alle Bürger im Sendebereich.
Radio
Regional vertritt die Prinzipien des Grundgesetzes der Bundesrepublik
Deutschland, der Verfassung des Landes Baden Württemberg und beachtet die
Bestimmungen des Landesmediengesetzes. Radio Regional achtet insbesondere auf
die Einhaltung der Gesetze zum Schutz der Jugend. Es berücksichtigt die
Interessen von Minderheiten und lehnt Rassismus und die Verfolgung ethnischer
Gruppen ebenso ab wie Hetze, Diskriminierung und Radikalismus von links und rechts.
Sendungen, die das sittliche, religiöse oder weltanschauliche Empfinden der
Hörer verletzen, unterbleiben.
Radio
Regional tritt für das Zusammenleben der Menschen verschiedener Nationalität in
seinem Sendegebiet ein. Es befürwortet die Grundlagen der sozialen
Marktwirtschaft. In allen Fragen des Umweltschutzes sucht Radio Regional eine
sachliche Klärung. In seinem überregionalen wie im regionalen Programmteil
bejaht Radio Regional den Schutz der Freiheit im Rahmen des westlichen
Bündnisses.
Radio
Regional ist in allen Sendeteilen, die nicht ausdrücklich als Werbung
gekennzeichnet sind, frei von jeder wirtschaftlicher Einflussnahme. Die
Redaktion von Radio Regional orientiert sich bei ihrer Arbeit am Interesse der
Hörer. Die Redaktion hat die Pflicht, aktuell, sachlich, umfassend und
unverfälscht zu berichten und wichtige Vorgänge nicht zu verschweigen. Achtung
vor der Wahrheit und journalistische Sorgfaltspflicht gelten als oberste
Gebote.
Radio
Regional pflegt vorrangig die Verbundenheit zur heimatlichen Region, zu ihren
Menschen und ihrer Landschaft. Radio Regional wird allen politischen,
wirtschaftlichen, sportlichen und kulturellen Belangen der Region in Berichten
und Kommentaren besonderes Augenmerk widmen. Den Anliegen aller Hörergruppen
und den Anliegen gesellschaftlich relevanter Gruppen in der Region steht Radio
Regional offen gegenüber und lässt deren Standpunkte zu Wort kommen, stellt
sich jedoch nicht einseitig in den Dienst politischer, wirtschaftlicher,
konfessioneller, berufsständischer und anderer Gruppen, Vereinigungen,
Interessen oder Aktionen.
Radio
Regional will den Hörern in der Region bei der Bewältigung der Probleme des
Arbeitslebens, des Alltags und der Freizeit helfen und bemüht sich deshalb um
einen größtmöglichen Hörerservice in den genannten Bereichen. Musik,
Moderation, kulturelle und künstlerische Darbietungen sollen zur sinnvollen
Freizeitgestaltung aller Hörer im Sendegebiet beitragen.
2. Berichterstattung und Programm
Im Werbefaltblatt über Radio-Regional-Heilbronn ist zu lesen: Radio Regional berichtet täglich
brandaktuell über die wichtigsten Ereignisse in der Region und in der Welt. Ein
eigenes Korrespondentennetz macht es möglich, dass zum Beispiel
"News" aus Heilbronn, Eppingen, Öhringen, Schwäbisch Hall, Tauberbischofsheim
oder Wertheim genauso schnell über den Sender gehen wie Nachrichten aus Bonn,
Moskau, New York oder Tokio. Eingebettet in ein flottes Musikprogramm gibt es
nicht nur stündlich Nachrichten. Auch Kultur, Wirtschaft und Sport finden ihren
Platz. Besondere Bedeutung kommt bei Radio Regional Verbraucherinformationen,
Terminhinweisen, Tipps, der Hilfe im Beruf und der Freizeitgestaltung zu.
Was Radio Regional in dem eben zitierten Werbefaltblatt Hörern und
Kunden verspricht, das gilt es in der tagtäglichen Redaktionsarbeit zu halten.
Ein weiteres Zitat aus dem Werbefaltblatt zur Erläuterung: Langeweile hat bei Radio Regional Sendepause. Ein engagiertes Team
schlägt ganz neue Töne an. Das Ziel: ein populäres, flott gemachtes Programm.
Mit einem satten Klangteppich, gewebt aus allem, was der Hörer hören will.
II. Rundfunk-Journalismus
1. Aktualität und Kommunikation
Das Radio ist, so wurde vielfach angemerkt, nach der Zeitung die
zweite Kommunikationsrevolution seit der Aufklärung; die dritte: das Fernsehen.
Die immer noch anhaltende Karriere des Radios in der Gunst des Publikums dürfte
darin begründet sein, dass das Radio schneller als das Fernsehen und
unmittelbarer als die Tageszeitung sein kann. Es gibt für den Radiomacher in
der Berichterstattung eine breite Vielfalt von Sendeformen, um aktuelle
Informationen an den Hörer zu bringen. Ortsunabhängig kann nahezu jeder diese
Informationen bei den unterschiedlichsten Gelegenheiten empfangen. Die
Einschränkung bei all diesen vielen Vorteilen: Radio ist ein Medium des
momentanen Konsums. Im Kontrast zur gedruckten Information ist der
Sendeinhalt vollkommen dem augenblicklichen Empfinden und der Rezipierfähigkeit
des Konsumenten ausgeliefert. Kaum etwas ist wiederholbar, nichts nachlesbar.
Diese Tatsachen bestimmen ganz entscheidend die journalistische Arbeitsweise
und Präsentation von Meldungen, Berichten oder Features.
Es gilt: wer beim Hörer ankommen will, muss sich etwas
einfallen lassen. - Oder anders gesagt: "Wenn Du etwas sagst, und der andere versteht Dich nicht, dann
hast Du es nicht gesagt." (Augustinus)
2. Kommunikation
Fortwährende Kommunikation ist ein entscheidendes Stichwort
in einer Radio-Redaktion. Ein Ausklinken aus diesem Kommunikationsprozeß
bedeutet, dass der Kommunikationsfluß in der aktuellen Berichterstattung
unterbrochen ist und der Sender sich in der Konkurrenz zu anderen
Rundfunksendern - vor allem den Öffentlich-rechtlichen Sendern - im
Wettbewerbsnachteil befindet.
3. Das Interview
Im Mittelpunkt der Arbeit eines Rundfunkreporters aber steht eine
journalistische Kommunikationsform: das Interview. Was ist bei
dieser "Auseinandersetzung" mit einem zumeist fremden
Gesprächspartner zu beachten?
Als Orientierung soll folgender "Blick zurück" dienen.
Egon Erwin Kisch ist in Öffentlichkeit als der "rasende Reporter"
bekannt, abgeleitet vom Titel seiner Reportagensammlung "Der rasende
Reporter" aus dem Jahre 1924. Kisch schreibt in seinem "Debüt beim
Mühlenfeuer": "Entschlossen
arbeitete ich mich zum Feuerwehrkommandanten durch. Aber als ich vor ihm stand,
fiel mir ein: ich weiß nicht einmal, was ich ihn fragen soll. Ich fragte nach
der Ursache des Feuers. "Noch nichts festgestellt." So wie bei mir.
Nichts hatte ich festgestellt, leer war mein Notizblock. Tränen vermochten
meine Beschämung nicht zu löschen."
Kisch und seine Reportagen-Sammlung wird heute als Synonym für "Neue
Sachlichkeit" im Journalismus verstanden. Man sollte aber dem Prager
Journalistenklassiker nicht alles glauben. Die Frage nach der Ursache des
Brandes war gar nicht so ungeschickt. Kisch kam es vor allem darauf an, den Alptraum
eines Reporters zu schildern. Fallen ihm keine Fragen ein, fühlt er
sich noch nackter als ein Politiker ohne Ausreden.
Im Journalismus bedeutet das Interview zweierlei: eine Darstellungsform
und eine Methode des Recherchierens. Ohne zu übertreiben, darf man
sagen, es sei "die" journalistische Methode, weil sie Zeit spart und
dennoch zuverlässige Ergebnisse garantiert. Das Interview ist außerdem eine
Kunst, den richtigen Leuten die richtigen Fragen zu stellen. Und es dient auch
dazu, die Geschichte hinter der Geschichte (the story behind the story)
zu ermitteln.
Recherchieren ist für den Reporter oft
wichtiger als Schreiben oder Senden. Dieser Satz gilt als Überlegung, nicht als
Gebot. Die wichtigsten Tugenden eines Rechercheurs: erstens, zweitens und
drittens Fleiß, dann gleichberechtigt Sorgfalt, Schlauheit,
Ökonomie - und auch eine gewisse Portion Mut.
Mut - aber nicht Hochmut.
Bei den formlosen Interviews zur Recherche bleibt der
Informant im Hintergrund. In den geformten Interviews tritt der Befragte
dagegen in den Mittelpunkt. Es gibt zwei Standardformen: das dialogische und
das beschreibende Interview. Das Frage-und-Antwort-Spiel wird vor allem in
Hörfunk und Fernsehen benutzt. Werden aus dem Interview nur Teile in einem
Beitrag verwendet, gilt die Regel: der Journalist darf seinem Gesprächspartner
nichts in den Mund legen, was der nicht gesagt hat.
Die Funkmedien geben sowohl Interviews zur Person als auch Interviews
zur Sache im Dialog wieder. Interviews zur Sache sind mit Vorarbeiten
(Recherche) verbunden. Das Interview zur Person hat einen beschreibenden
Charakter. Es kann nicht nur das Gespräch zusammenfassen, sondern schildert
auch die befragte Person und ihre Umgebung. Konzentriert es sich auf eine
Charakterstudie samt Werdegang, wird es zum Portrait.
Ein Interview sollte auch immer ein fairer Zweikampf
sein. Der gut vorbereitete Journalist wird bemerken, wann der Befragte ihm nach
bestem Wissen antwortet und wann er Ausflüchte sucht. In dem Bemühen, ein
Höchstmaß an Informationen zu ermitteln, kann er den Gesprächspartner in einen
Zweikampf verwickeln. Dabei wird er tunlichst nur kurze, unmissverständliche
Fragen stellen - und zwar nur eine zur Zeit. Erst wenn diese beantwortet
ist, wird er im Interview voranschreiten. Aber das Interview darf nie zu
einem Verhör ausarten. Der Journalist ist kein Staatsanwalt.
Ein Reporter kann nicht über jemanden berichten, ohne dass er sich
auf ihn eingelassen hat. Dabei muß der Reporter sich allerdings vor einer Hofberichterstattung
hüten. Aber soviel ist auf jeden Fall sicher: Der interviewende Journalist muss
bereit sein, zu lernen und Vorurteile aufzugeben.
4. Grundsätze bei der Informationsbeschaffung
O-Töne
Originaltöne, sogenannte O-Töne, werden am Ort des Geschehens, mit
einem Interviewpartner oder per Telefon eingeholt. Bei Interviews mit einem
Tonbandgerät ist darauf zu achten, dass die Bandsorte, die Rauschunterdrückung
(Dolby B oder C) und der Pegel des Mikrofons richtig eingestellt sind.
Bandsorte und Rausch-Unterdrückung müssen dann auch beim Kopieren der Kassette
auf Band kompatibel eingestellt werden, damit die Aufnahme sauber produziert
werden kann.
Bereitschaftserklärung
Bei einem Interview muss zunächst vom Interviewpartner eine
mündliche Bereitschaftserklärung eingeholt werden. Im Vorgespräch mit dem
Interviewpartner sollten technische Details erklärt und das Thema des
Interviews umrissen werden. Bei Live-Interviews muss die zeitliche Dauer
umrissen werden.
Augenkontakt
Der Interviewpartner sollte nicht überrumpelt werden, sondern als
Partner angesehen und behandelt werden. Während des Interviews muss der
Partner direkt angesprochen werden. Ein Augenkontakt sollte gehalten werde.
Falls der Partner mit seiner Antwort stockt, nochmals die gestellte Frage
aufnehmen, vielleicht auch eine neuformulierte Frage gleichen Inhalts stellen.
Verhör - Nein
Fragen sollten - soweit möglich - in einem freundlichen und
verbindlichen Ton gehalten sein. Der Reporter ist kein verhörender
Staatsanwalt, auch kein Richter oder Polizist, der auf Gedeih und Verderb an
die Fakten will und muss. Für einen Journalisten gibt es viele Wege der
Recherche, auch sehr verschlungene, um der Wahrheit näher zu kommen. Freundlich
fragen heißt noch längst nicht langweilig und servil fragen.
Nachhaken
Falls eine Frage nicht beantwortet wird, freundlich und bestimmt
nachhaken. Wenn der Interviewpartner eine Frage des Reporters nicht beantworten
will, dann muss der Reporter feststellen, dass der Interviewpartner nicht
antworten will.
Ausreden lassen
Interviewpartner sollten ausreden dürfen. Ein brutales
Dazwischenreden ist unhöflich. Wenn der Interviewpartner in seinem Redefluss
unterbrochen werden muss, dann sollte der Reporter sich während einer Atempause
einschalten - quasi einhaken in einen Satz des Interviewten.
Stichworte
Die Fragen sollte sich der Reporter bei der Einarbeitung ins Thema
möglichst in Stichworten schriftlich fixiert haben.
Gegenseite
Da jedes Problem, Thema oder jeder Sachverhalt mindestens zwei
Seiten aufweist, muss die jeweils andere Seite auch gehört werden. Die
gegenteilige und eventuell ergänzende Betrachtung des Sachverhalts sollte in
einem Beitrag ebenfalls vermittelt werden.
Live-Gespräch
Bei einem Live-Gespräch, aber auch bei einem vor Ort aufgenommenen
und später im Studio bearbeiteten Interview muss gewährleistet sein, dass kein
Fachgespräch zwischen zwei Spezial-Gebildeten abläuft. Der Reporter fragt
stellvertretend für die Hörer. Ein Interview live im Studio oder vom Band wirkt
dann am besten, wenn die Hörer das Gefühl haben, die Fragen des Reporters oder
Moderators hätten sie auch selbst stellen wollen.
Verständlich
Bei der Auswahl seiner Interviews muss der Reporter immer zuerst
von der Wichtigkeit des Themas ausgehen. Der oberste Grundsatz dabei lautet:
so schnell, so genau, so kurz und so verständlich wie möglich.
Vertrauen
Informationen, die einem Journalisten gegeben werden, müssen
grundsätzlich vertraulich behandelt werden. Im Verlaufe der Recherche-Arbeit
dürfen diese weder der Gegenpartei wortwörtlich mit Namensnennung des
Informanten mitgeteilt werden, noch sind diese Informationen als Tausch gegen
andere zu benutzen. Dabei muss zwischen Informationen, die sofort zur
Veröffentlichung frei gegeben sind und Hintergrundinformationen unterschieden
werden.
Nachricht
Die Elemente einer Nachricht sind:
1. Aktualität, 2. Allgemeines Interesse, 3. Aufbau, 4. Mitteilung
(Verständlichkeit),
5. Objektivität
Sieben W's
Die sieben W's in der journalistischen Arbeit gelten sowohl für
den Zeitungs- als auch Rundfunkjournalisten. Diese Fragen müssen Reporter, Nachrichten-Redakteure
und andere Radiomacher sich bei ihrer Arbeit beantworten:
1. Wer? 2. Was? 3. Wo? 4. Wann? 5. Wie? 6 Warum? 7. Welche Quelle?
Aida im Rundfunk
Das Aida-Prinzip als
Stichwort und Arbeitsgrundlage bei der Herstellung von Meldungen, Nachrichten,
Berichte, Features, etc. In der Reihenfolge der Buchstaben gilt:
Attention
|
Aufmerksamkeit beim Hörer - zum Hinhören, zum Dranbleiben - erregen
|
Interest
|
Der Hörer sollte den Wunsch haben dabeibleiben, dabeisein zu
wollen, Interesse an der vermittelten Sache zu zeigen
|
Desire
|
Der Hörer sollte den Wunsch in sich spüren, vom Gehörten mehr zu
erfahren, etc.
|
Action
|
Der Hörer sollte den Wunsch haben, wegen des berichteten
Sachverhalts aktiv zu werden
|
Halten des Mikrofons
Vor der Aufnahme: Mikrofon, Kabel, Stecker, Tonbandgerät,
Tonbandkassette überprüfen. Knackgeräusche bei der Aufnahme vermeiden. Sie
entstehen beim Reiben mit der Hand am Mikrofon oder beim Wackeln mit dem Kabel.
Deshalb das Mikrofonkabel als Schlaufe um die Hand binden (Schutz und Vorsorge,
daß nichts knackt). Den Windschutz (Schaumstoff) immer auf dem Mikrofon
belassen. Das Mikrofon immer in Richtung des Interviewten halten - nicht
wegziehen, bevor der Interviewte seinen Part beendet hat. Das Mikrofon während
des Interviews nicht aus der Hand geben.
Standortsuche
Es sollte bei der Aufnahme keine zusätzliche Lärmquelle in der
Nähe (Straßen- verkehr, etc.) vorhanden sein. Der Standort sollte nicht ständig
gewechselt (Kaufhaus, Unterführung,
Straße, etc.) werden. Bei einem Standortwechsel verändern sich die
Hintergrundgeräusche und erschweren später das Schneiden des Bandes. Wenn an
einer Straße gearbeitet werden muss: einen Hauseingang als Aufnahmeort suchen
oder mit dem eigenen Körper die Lärmquelle abschirmen. Beim Wechsel von Räumen
während des Interviews kann der Klang der Stimme sich verändern: deshalb
während eines Interviews möglichst nicht die Räume wechseln. Vor oder nach dem
Interview eine halbe bis eine Minute Atmosphäre
auf Band aufnehmen. Die sogenannte Atmo
eignet sich für Pausen, die später in den das Interview hineingeschnitten
werden müssen.
Bänder schneiden
Bänder schneiden ist in erster Linie Übungssache. Hinweis:
Techniker, Redakteure, Volontäre und Kollegen fragen, begutachten lassen,
selbst überprüfen. Und: üben, üben, üben ...
5. Texte verständlich schreiben
Rezepte, um einen Text verständlich zu machen:
a) Einfachheit: kurze,
einfache Sätze, geläufige Wörter, Fachwörter nur mit Erläuterung,
Anschaulichkeit.
b) Gliederung-Ordnung: Folgerichtige
und übersichtliche Texte, gute Unterscheidung von Wesentlichem und
Unwesentlichem, der rote Faden bleibt sichtbar, alles kommt schön der Reihe
nach.
c) Kürze-Prägnanz:
aufs Wesentliche beschränkt, gedrängt aufs Ziel konzentriert,
knapp, jedes ist notwendig".
d) Zusätzliche Stimulans: direkte
Rede, rhetorische Fragen "zum Mitdenken", lebensnahe Beispiele,
Auftreten von Menschen, Reizwörter, witzige Formulierungen.
6. Vorschläge, einen Text leicht verständlich zu machen:
a) Treffende Redundanz:
Die meisten Redakteure reden und schreiben zu viel, manche zu wenig, gemessen
am Erfahrungs- oder Erwartungshorizont des Adressaten.
b) Transparente
Sätze, möglichst linear, wie ein Pfeil geformt und wie ein Pfeil das
Ziel auf dem kürzesten Weg verfolgend. Im Durchschnitt, aber keineswegs regelmäßig,
sind kurze Sätze verständlicher als lange und Hauptsätze günstiger als
Nebensätze.
c) Keine
exotischen Wörter, wo sie entbehrlich sind. Man liege auf der Lauer, eine Mangel an
Mitteilungswillen in jedem zu entlarven, der vorgibt, sich nur griechisch,
lateinisch, englisch oder sonst wie zünftlerisch ausdrücken zu können.
d) Kurze
Wörter sind im Durchschnitt leichter, mindestens rascher verständlich als
lange Wörter: Auto gegen Automobil und Kraftfahrzeug, Ziele gegen Zielprojektionen,
"kriegen" gegen "in Empfang nehmen", "dumm" gegen
"geistig zurückgeblieben". Eine hohe Zahl von Silben je Wort kann als
Indiz für Wortschwulst gelten.
e) Geläufige
Wörter sind leichter verständlich als seltene Wörter: Motorrad gegen Kraftrad,
Briefmarke gegen Postwertzeichen, Telefonzelle gegen Münzfernsprecher. Sogar
Abkürzungen können bekannter sein als das, was sie abkürzen, zum Beispiel NATO
gegen North Atlantic Treaty Organization,
ja selbst gegen Nordatlantikpakt.
f)Konkrete
und bildhafte Wörter sind leichter verständlich als abstrakte Wörter: Haus gegen
Eigenheim, Wohnung gegen Wohneinheit, Stadtpark gegen städtische Grünanlage,
Dauerregen gegen ergiebige Niederschläge: "Der Satz soll rote Backen haben."
g) Keine
Polyseme: Wörter mit verschiedenen Bedeutungen oder schillerndem Sinn
erschweren die Verständlichkeit. Sollen
kann eine Aufforderung oder die Ungewissheit ausdrücken (Er soll Dirigent
werden: Ich wünsche, dass er es wird - ich habe gehört, dass er es wird). Verplanen kann heißen: erstens
einplanen, in den Plan richtig einsetzen;
zweitens durch den Plan vollständig abrufen, so dass nichts mehr übrig ist;
drittens eine Fehlplanung vornehmen, in den Plan falsch einsetzen - eine schöne Variante auf den Gegensinn der
Urworte.
h) Keine
Synonyme: Der Wechsel im Ausdruck, in der Schule ein eisernes
Gebot, belebt den Stil - und
erschwert die Verständlichkeit. Zunächst dadurch, daß er der Zahl der verschiedenen Wörter in einem Text
vermehrt; Texte sind jedoch umso leichter verständlich, aus je weniger
verschiedenen Wörtern sie bestehen. Oft liegt die Erschwerung darin, dass man
suchen muss: Ersteres und Letzteres
als Platzhalter für "Jugoslawien" und "Albanien"
einzusetzen, zwingt den Leser oder Hörer zur Springprozession, die ihm bei
purer Wiederholung der Ländernamen erspart geblieben wäre. Schlimmer, wenn man
nicht einmal weiß, wo man suchen soll: dieses
und jenes für zwei vorausgehende Substantive
stellt im deutschen Sprachraum den Leser mehr und mehr vor die Denkaufgabe, wo
wohl jenes im Verhältnis zu diesem seinen Ort haben könnte.
Noch viel nachteiliger ist der Wechsel im Ausdruck, wenn er ein tragendes Wort
betrifft: Hat der Sprecher oder Schreiber einmal klargestellt, dass es ihm auf
"Lebenshilfe" oder "Kompetenz" ankommt und was ungefähr er darunter
versteht, so bleibe er um Gottes willen bei Kompetenz und Lebenshilfe und
verwende kein Synonym.
i) Das Schulgesetz, wonach die Penetranz eines dreimaligen
"machen" schlechthin zu vermeiden sei, sollte auf eine Regel
reduziert werden, die Ausnahmen zulässt: "Der Herr hat's gegeben, der Herr
hat's genommen, der Name des Herrn sei gelobt". Auch wirkt das Schulgebot
in dem lächerlichen Automatismus nach, den die Massenmedien sich verordnen: dass
auf den Elefanten "der Dickhäuter" zu folgen habe, auf Frankfurt
"die Mainmetropole" und der "gefiederte Sänger" auf die
Nachtigall. Ist kein stereotypes Synonym zu Hand, so fühlen sich die Synonym-Poeten
aufgerufen (Ersatz der Deutschen Presseagentur für Sonne: "der glühende Zentralkörper unseres Planeten-Systems").
j) Verben sind besser als
Substantive; Verben im Aktiv besser als im Passiv (Passivsätze werden von
Kindern spät verstanden und verlangen auch von Erwachsenen eine Umsetzung, die
häufig eine messbare Zeit beansprucht); die aktiven Verben möglichst nicht im Plusquamperfekt: "Das
Unglück ereignete sich, als der
Pilot vom Sessel gefallen war, nachdem der Gangster ihm ins Ohr geschossen hatte" - ebenso korrekt wie
unerträglich, eine Springprozession der Tempora.
k)
Keine imaginären Subjekte:
Wo Menschen handeln oder leiden, soll man sie nicht hinter Sachen verstecken,
schon gar nicht hinter erdachten Sachen. "Die Eskalation der Gewalt in
Spanien hat erneut fünf Todesopfer gefordert." An diesem Zeitungssatz ist
alles schief: Todesopfer einzufordern, war eine Spezialität des Gottes Baal in
Karthago; "die Eskalation" ist niemand und nichts, dem irgendeine
Forderung zuzutrauen wäre; und schließlich sind
die fünf Toten eben die Eskalation und können daher nicht von der Eskalation getötet
worden sein - so wenig wie der Ruf "Maul halten, Vorsitzender!" von
dem "Zwischenfall" verursacht worden
ist, den eben dieser Ruf und nur er darstellt. Fünf Menschen sind gestorben
oder umgekommen, Terroristen haben sie erschossen, umgebracht, ermordet - das
sind Sätze, die jeder versteht, und wenn sich in den Tötungen eine Eskalation
äußern sollte, so lässt sich das in einem zusätzlichen Hauptsatz festhalten.
l) Möglichst wenige
Verneinungen: Sie erschweren die Verständlichkeit, gleichgültig ob sie
durch nicht, nein, kein, kaum, außer, un-
oder andere Mittel ausgedrückt werden. Das ist ein wichtiges Faktum von
überraschend geringem Bekanntheitsgrad. Nach amerikanischen Untersuchungen
dauert es im Durchschnitt 48 Prozent
länger, einen verneinenden Satz zu verstehen, als einen bejahenden. Da
Negationen sich indessen nicht vermeiden lassen, empfiehlt es sich nach
derselben Quelle, dem nicht ein Wort
vorzuziehen, das die Verneinung enthält, ohne sie auszudrücken: Die
Verkehrszeichen Stopp oder Warten werden rascher aufgefasst als die
Formeln "nicht fahren" oder "nicht gehen". Am schnellsten
rastet das Verständnis ein, wenn selbst solche Wörter vermieden werden, die
eine integrierte Verneinung enthalten: vermeiden, entbehren, ermangeln,
Abwesenheit; nur dass dies nicht immer möglich ist. Mit anderen Worten: anwesend wird am leichtesten verstanden,
abwesend langsamer, nicht anwesend am langsamsten. Das
deutsche unmittelbar ist ein
psychologisch schiefes Wort und ein schwacher Ersatz für das importierte direkt, weil es das Natürliche, das
Griffige, eben das Direkte nur im Wege der Verneinung auszudrücken vermag;
während das nichtverneinte mittelbar das Entfernte, lediglich
Vermittelte benennt, also wiederum
ungeschickt vorgeht.
m) Auch Journalisten geraten mit der Verneinung leichter
durcheinander als ohne sie: "Durch
einen rechtzeitigen Sprung konnte sich der Kraftfahrer wenn schon nicht vor dem
Tod, so doch vor schweren Verletzungen bewahren". Selbst Lessing hat einst
im Dickicht dreier Negationen den Faden verloren: "Wie wild er schon war, als er nur hörte, dass der Prinz
dich jüngst nicht ohne Missfallen gesehen!"
ruft die Mutter der Emilia Galotti. Es kann nur gemeint sein "nicht ohne
Wohlgefallen", also wohlgefällig. Wie viele Leute sollen da der Floskel
"nichts für ungut" auf den Grund kommen oder einen jener allzu logischen
Sätze verstehen, die sich schüchtern um ein stolzes nicht nur nicht gruppieren? Die Mitteilung "Er glaubt nicht, dass ich kein Geld habe" stellt Kinder, Unausgeschlafene und Ungeübte
vor ein schwer lösbares Problem. Nimmt man hinzu, dass in den meisten Dialekten
die doppelte Verneinung nicht als Aufhebung der einfachen Verneinung gilt, sondern
als deren Bekräftigung, so scheint der Rat eindeutig: Wer von jedermann
verstanden werden will, unterlasse die zweifache Verneinung total, und wer
rasch verstanden werden will, gehe auch der einfachen Verneinung nach Möglichkeit
aus dem Weg.
III. Der Radio-Regional-Dreischritt
1. Erster Teil des Dreischritts: die Meldung
Werden
bei Terminen (Pressekonferenzen, etc.) Informationen gegeben, die sofort in den
Regionalnachrichten Verwendung finden sollten, dann wird vom Reporter die Meldung
ohne Verzögerung an die Nachrichtenredaktion weitergegeben - ein Telefon dürfte
immer in der Nähe des "Tatorts" sein.
Grundsätzlich
muss sich ein RR-Reporter bei jedem Termin die Frage stellen und beantworten: Was ist die Nachrichtenmeldung aus dem
Gehörten, Gesehenen und Erlebten dieses Termins oder Ereignisses? Ist ein
"Schnellschuss" vor Ort per Telefon nicht möglich, sollte die
Meldung sofort nach Eintreffen in den RR-Redaktionsräumen an die
Nachrichtenredaktion weitergegeben werden.
Die
Nachrichtenmeldung wird vom Reporter auf einem dafür vorgesehenen Formblatt der Nachrichtenredaktion verfasst.
Falls
aus dem vom Termin mitgebrachten Originalton-Material (Interviews, Reden,
etc.) eine Ergänzung zur Nachricht gezogen werden kann, so wird dieser O-Ton
(maximal 25 Sekunden) auf Cart gezogen oder als Band auf einem Bobby dem
Nachrichtenredakteur mit bereits geschriebener O-Ton-Anmoderation übergeben.
Die
diversen Schritte zur Herstellung einer Meldung für die Nachrichtenredaktion
müssen - soweit möglich - in enger Absprache mit dem RvD I oder II getätigt
werden.
2. Zweiter Teil des Dreischritts: der Bericht
Wenn
die Aktualität es erfordert, muß der erste
Bericht von einem Termin (einer Pressekonferenz, etc.) nach
Absprache mit dem RvD telefonisch live in eine der laufenden RR-Sendungen
gegeben werden. Der Moderator erhält vom RvD den notwendigen Anmoderationstext,
der Bericht wird vom Reporter vor Ort nach genauer Zeitvereinbarung (Länge:
rund 1 Minute und 30 Sekunden) live in die Sendung gesprochen.
Falls
Zwischenfragen abgesprochen sind, sollte der Reporter sich diese möglichst
notiert haben. Bei einem dann entstehenden Gespräch (Länge: maximal 2:30) des
Moderators mit dem Reporter wird die Abmoderation vom Moderator der Sendung
gesprochen (z.B. "... Informationen von Nils Kinkel für Radio Regional aus
dem Heilbronner Rathaus." ). Erzählt der Reporter seinen Text ohne
Unterbrechung, dann moderiert er sich selber ab (z.B. "...aus dem
Heilbronner Rathaus - Nils Kinkel, Radio Regional."). Ebenso wird bei allen
anderen Sendungen von - ob Magazin, Nachrichten oder Unterhaltungssendungen -
verfahren.
Ist
das sofortige Einspeisen des Berichts nicht erforderlich, wird in der Redaktionskonferenz
oder mit dem RvD vor der Terminwahrnehmung abgesprochen, an welchem Platz in
den Magazinsendungen "Echo am Mittag" oder "Kompass"
oder einer anderen RR-Sendung des Tages der zu erwartende Beitrag gesetzt wird.
Kommt
der Reporter von seinem Termin und muss seinen Bericht live im Studio in
eine zum Beispiel bereits laufende Magazinsendung geben, dann sollte er entweder
einen Text von rund eineinhalb Minuten verfassen, die Anmod dem RvD übergeben und den Text an der dafür vorgesehenen
Stelle der Sendung sprechen - oder (was dem Text mehr Dynamik verleiht): er
reichert seinen Bericht mit einem O-Ton von maximal 30 Sekunden an, gibt
das Band mit dem O-Ton zuvor ins Sendestudio und verbindet seinen Live-Bericht
mit diesem O-Ton. Ein Bericht ist grundsätzlich lebendiger, wenn er mit einem
O-Ton angereichert ist. O-Töne vermitteln
im Rundfunk immer Authentizität.
Falls
vom Reporter ein Interview vorliegt, das alle aktuellen Aspekte des
Ereignisses abdeckt, über das es zu berichten gilt, dann sollte er das
Interview sofort von seiner Tonband-Cassette auf Studioband kopieren, sauber
schneiden und mit einer Anmod versehen dem RvD im Karton übergeben, damit
dieser es im Sendeplan eintragen kann.
Originaltöne
von Interviewpartnern aus Heilbronn sollten in der Regel nicht per
Telefon eingeholt werden. Die Aktualität rechtfertigt die Ausnahme. Bei
gebauten Beiträgen aber, die nicht brandaktuell sind, sollte der Reporter zum
Interview-partner gehen oder ihn ins Studio bitten, damit saubere O-Töne
entstehen.
Bei
den meisten Themen muss die Gegenseite gehört werden. Das ist - wie
schon erwähnt - ein entscheidender Teil sauberer
journalistischer Arbeit. Der zweite Gesprächspartner mit seinen
Ergänzungen, seinem Widerspruch oder seinem Protest macht es möglich, aus dem gebauten Beitrag keinen langweiligen
oder gar einseitigen Bericht entstehen zu lassen.
3. Dritter Teil des Dreischritts: der gebaute Beitrag
Wenn
die Meldung für die Nachrichten und der Bericht (sofern notwendig) angefertigt
sind, arbeitet der Reporter anhand der von ihm mitgebrachten Interview-O-Töne
und anderer O-Töne (Musik, Geräusche, etc.) an seinem gebauten Beitrag über das zu berichtende Ereignis. Das Feature
sollte maximal eine Länge von zwei Minuten und dreißig Sekunden (2:30)
aufweisen.
Ein
gebauter Beitrag setzt sich in der
Regel aus folgenden Bestandteilen zusammen: O-Töne aus verschiedenen Quellen
und die im Studio gesprochenen Zwischentexte des Reporters. Die O-Töne im
gebauten Beitrag sind in erster Linie Zitat, aber vom emotionalen Erlebnis
des Zuhörenden auch "Hörbilder": sie verleihen dem Beitrag Authentizität.
Dem Hörer wird der Eindruck vermittelt: "Reporter war vor Ort". Den
roten Faden des Berichts jedoch hält der Reporter mit seinen die O-Töne
verbindenden Textpassagen quasi in der Hand. Sein Text vermittelt im Regelfall
die "Story".
Ist
der gebaute Beitrag fertiggestellt, muss das Band nochmals abgehört werden.
Danach wird es in einen dafür vorgesehenen Karton (flache Schachtel, deren
Kanten mit rotem Stoff überzogen sind) gesteckt. Auf einem Feature-Anmod-Blatt sind mit Schreibmaschine geschrieben die
Anmoderation für den Beitrag, die Länge und die letzten Wörter des Bandes (z.B.
"OC: ... für unsere Stadt Heilbronn.") festzuhalten.
Das
Feature-Paket - der Karton, in dem
Band und Anmod stecken - wird dem RvD I oder II übergeben. Dieser steckt die ausgefüllte
Laufkarte dazu. Der Beitrag wird daraufhin vom RvD entweder in die laufende
Sendung gegeben, in den dafür vorgesehenen Sendestunden-Ablage-Kasten oder in
den Kasten Feature neu gelegt.
Fertiggestellte
Beiträge von Volontären und Praktikanten werden vom RvD oder einem von
ihm beauftragten Redakteur vorgehört und nach positiver Bewertung mit seinem
Namenskürzel auf der Laufkarte zum Senden freigegeben.
IV. Aufgaben des Redakteurs vom Dienst
Redakteur vom Dienst nach dem
Sendebeginn (5.00 Uhr) ist bis 6.30 Uhr, sonn- und feiertags bis 9 Uhr der
Nachrichtenredakteur der Frühschiene. Der Dienst des RvD I in der Morgenschiene
beginnt um 6.30 Uhr; der Dienst des RvD II in der Nachmittags- und Abendschiene
beginnt gegen 10 Uhr. Aufgaben der Redakteure vom Dienst (RvD I und II) in der
Früh- und Abendschiene sind:
1. Der von der Hörfunkleitung durchgesehene Posteingang wird
durchgearbeitet und verteilt.
2. Terminplanung
für den Tagesablauf sowie Betreuung des Terminordners, Postausgang - z.B.
Terminzusagen für Pressekonferenzen.
3. Vorbereitung der Redaktionskonferenz um 10 Uhr.
4. Herstellen, Vorbereiten und Setzen der Beiträge für die
Magazinsendung Echo am Mittag.
5. Auftragsvergabe für die Filmklappe
(Sendetermin: donnerstags 15.40 Uhr).
6. Koordination der Beitrag-Eingänge: Rufa-Beiträge und andere eventuell bestellen und überprüfen, feste
Freie Mitarbeiter mit Terminwahrnehmungen beauftragen und ihre Beitragseingänge
überwachen.
7. Arbeitsaufträge an Mitarbeiter verteilen und den Rücklauf anhand
der RR-Laufkarte überprüfen.
8. Informationsfluss zwischen Nachrichtenredaktion und
Aktuell-Redaktion unter stützen
und überprüfen.
a) Nationale Nachrichten eventuell
regionalisieren
b) Nachrichtenmeldungen zu einem
Bericht erweitern
c) Berichte zu einem Feature
ausbauen
d) O-Töne aus Berichten oder
Features für die Nachrichtenredaktion ordern
e) Weitergabe von Berichten,
Features und Telefoninterviews an die Nachrichtenredaktion, um O-Töne
herauszuschneiden
9. Aussortieren der nicht mehr sendefähigen Beiträge aus der Feature-Rotation und Weitergabe der
Laufkarte an die Hörfunkleitung.
10. Verteilen der Sendepläne
für den kommenden Tag.
11. Verteilen der Unterhaltungs- und Service-Features auf die
jeweiligen Sendungen des Tages.
12. Den regional-bunten Beitrag für 6.40 Uhr (Morgenexpress) als
Vorschlag für RvD I setzen, eventuell für die erste Magazinstunde Morgenexpress (7-8 Uhr) Interviews und
Beiträge setzen, planen oder vorschlagen.
13. Betreuung und Anleitung von Volontären und Praktikanten, eventuell
auch auf die Mitarbeiter verteilen.
14. Durcharbeiten des von der Nachrichtenredaktion nicht verwendeten
dpa-Materials.
15. Auswertung der von Agenturen zugesandten Tonbandcassetten.
16. Eilmeldungen von dpa sofort im Sendestudio verlesen oder verlesen
lassen.
17. Betreuung von Studiogästen, die zu einem Live-Gespräch in eine
der Magazinsendungen eingeladen wurden.
18. Betreuung und Überwachung des Archivs
der Aktuell-Redaktion.
V. Hinweise für den Gebrauch der
RR-Laufkarte
1. Die Laufkarte wird vom Redakteur vom Dienst (RvD) bei Erteilung
eines Auftrags an einen RR-Mitarbeiter mit allen notwendigen Daten versehen.
2. Nach Auftragserteilung verbleibt die Laufkarte beim jeweiligen
RvD im Laufkarten-Kasten.
3. Ist der Beitrag vom Mitarbeiter fertiggestellt (Band im Karton,
Anmod-Zettel beigelegt, etc.), dann wird die dem Band zugeordnete Laufkarte mit
den restlichen Daten versehen in den Karton gesteckt und im Kasten Feature Neu deponiert oder direkt dem
RvD übergeben.
4. Die Moderatoren zeichnen die Laufkarte nach dem Senden des
Beitrags in dem dafür vorgesehenen Feld
("Sendung/Sendedatum/Moderator") ab.
5. Nach der jeweiligen Sendung, in der ein Beitrag lief, wird das
Paket (Karton mit Band, Anmod-Zettel und Laufkarte) in den Kasten Feature Rotation gelegt.
6. Die Laufkarte wird vom RvD erst nach dem Aussortieren und
Vernichten des eventuell mehrmals gesendeten Bandes an die RR-Hörfunkleitung weitergeleitet.
7. Laufkarten sind grundsätzlich bei jedem zu sendenden Beitrag auszufüllen.
8. Jede Meldung für die Nachrichten, die honoriert werden muß, erhält
auf der Laufkarte jenes Beitrags, der in einem unmittelbaren inhaltlichen Zusammenhang
mit dieser Nachricht steht, einen dementsprechenden Vermerk. Liegt kein Beitrag
vor, wird eine Extra-Laufkarte angefertigt.
9. Für
Freie Mitarbeiter (ob in der Nachrichten- oder Moderationsschiene eingesetzt) muss
eine Laufkarte ausgefüllt werden.
10. Für alle während einer Magazinsendung live geführten Interviews
werden vom RvD Laufkarten ausgefüllt.
11. Grundsätzlich: in der Regel werden Laufkarten nur vom jeweiligen
Redakteur vom Dienst (RvD) ausgefüllt. Die Laufkarten werden von ihm an die Hörfunkleitung
weitergeleitet.
12. Erläuterungen zu Vermerken auf der RR-Laufkarte
Laufkarte
Radio
Regional
|
|||||||||
Thema:
|
|||||||||
Auftrag an:
|
Auftrag von
:
|
Auftragsdatum:
|
|||||||
Bandlänge:
|
Information () Meldung () Bericht ()
Band 1 () Band 2 () Band 3 ()
Nachrichten () Moderation () Telefoninterview ()
|
||||||||
Vorgesehen für:
Sendung/Datum
|
Redaktionsarchiv:
Ja / Nein
|
Beitrag frei:
|
Datum in:
|
||||||
Sonstige
Bemerkungen:
|
Honorar:
Ja / Nein
|
Hörfunkleitung:
|
Datum out:
|
||||||
Sendung:
Sendedatum:
Moderator:
|
|||||||||
Thema : in knappen Worten vom RvD skizziert
Auftrag an : das Kürzel des Auftragnehmers
festhalten
Auftrag von : das Kürzel des Auftraggebers
festhalten
Auftragsdatum : der Tag, an dem der Auftrag
erteilt wurde
Bandlänge : zum Beispiel 2:30, also 2
Minuten 30 Sekunden
Information : telefonisch oder mündlich
mitgeteilte Information, ohne dass sie vom Autor schriftlich ausformuliert
wurde
Meldung : vom Autor selbst geschriebener Text einer Meldung für die
Nachrichten oder eine Magazinsendung.
In die Sendung gesprochen - Zuschlag 1
Bericht : via Telefon oder live im Studio gesprochener Bericht von einer
Veranstaltung oder einem anderen Ereignis, produzierte Rubrik
Band 1: Bericht auf Band mit An- oder Abmod geliefert ohne O-Töne, nicht
sendefähiges Band (Nachschnitt), Bericht mit langer Vorarbeitszeit, Bericht auf
Cassette
Band 2: Bericht mit einem oder mehr O-Tönen aus einer Quelle auf Band,
Interview auf Band, Umfrage auf Band
Band 3: Feature, also Autorentext mit mehr als einem O-Ton aus mehr als
einer Quelle
Nachrichten: wenn sie von einem freien
Mitarbeitern gelesen werden, ist ein Laufkarten-Vermerk notwendig
Moderation: wenn von einem freien
Mitarbeiter moderiert wird, ist ein Laufkarten-Vermerk notwendig
Telefoninterview: per Telefon geführtes Interview
Zuschlag 1 - Meldung zusätzlich zu Band 1, 2
oder 3
Zuschlag 2 : Meldung mit O-Ton oder Bericht
zusätzlich zu Band 1, 2 oder 3
Vorgesehen für: Sendung / Datum : Name und
Datumsangabe der Sendung/en oder Rotation
Redaktionsarchiv: Ja/Nein : Antwort auf die Frage, ob der
Beitrag im Redaktionsarchiv gespeichert ist
Beitrag frei : Beiträge von Praktikanten und
Volontären werden von einem Redakteur mit seinem Namenskürzel nach der
Überprüfung freigegeben
Datum in : Datumsangabe, die kennzeichnet, wann der Beitrag in die
RR-Rotation aufgenommen wurde
Datum out : Datumsangabe, die kennzeichnet,
wann der Beitrag vernichtet wurde
Sonstige Bemerkungen: Anmerkungen zum Beitrag, zum
Beispiel: O-Töne unsauber geschnitten, Bandqualität, etc.
Honorar Ja/Nein: Antwort auf die Frage, ob der
Beitrag honorarpflichtig ist oder nicht
Hörfunkleitung: Freigabe der Laufkarte durch die
Hörfunkleitung zur Weiterleitung an die Honorarabteilung, etc.
Sendung: Name der Sendung, in welcher der auf der Laufkarte
gekennzeichnete Beitrag gelaufen ist
Sendedatum: Datum jener Sendung
Moderator: Kürzel des Moderators jener
Sendung, in welcher der auf der Laufkarte gekennzeichnete Beitrag gelaufen
sind.
VI. Anmerkungen zu Abläufen in der Aktuell-Redaktion
1. Viele Geschichten vor Ort
Jedes Ereignis und jeder Termin vor Ort bieten mannigfach Aspekte
für die Radio-Regional-Berichterstattung. Es werden Geschichten erzählt,
Nebenbereiche eines Themas angerissen, Anekdoten tauchen auf - und all das kann
mittels kurzer Interviews auf Band festgehalten werden. Diese kleinen Stories
aus dem alltäglichen Leben machen die Region im Rundfunk erst lebendig - und
vor allem natürlich unsere Berichterstattung, die sich ja nicht ausschließlich
auf Terminjournalismus beschränken darf.
2. Logik - Anmod und Beitrag
Bei Beiträgen muss darauf geachtet werden, dass das Textende der
Anmoderation mit dem Textbeginn des Beitrags in einem logischen Zusammenhang
steht. Die Anmoderation ist eine Hinführung auf das Thema, das auf dem Band
erläutert, abgehandelt und dargestellt wird.
3. Band-Ende
Das Ende des Beitrags muss so gestaltet sein, dass zum
nachfolgenden Musiktitel kein Bruch entsteht. O-Töne dürfen nicht mitten im
Satz abbrechen, die Stimme eines Interviewten darf nicht "oben"
bleiben - kurz: der Beitrag muß ein abgerundetes Ende aufweisen.
4. Promo
Ein kurzer Hinweis auf den Beitrag, der entweder zwischen zwei
Musiktiteln vom Moderator gesprochen wird, bevor der Beitrag gesendet wird,
oder auch eine Stunde zuvor schon gesendet werden kann, also ein Promo auf den Beitrag, macht eine
Sendung interessanter und eventuell auch spannender. Ein Promo muss nicht nur aus einem vom Moderator zu sprechenden Text,
sondern kann auch aus einem kurzen O-Ton verbunden mit einem auf den Beitrag
verweisenden Text bestehen.
5. Verschiedene Darstellungsformen
Es gibt unterschiedliche Darstellungsformen im Rundfunk, die je
nach Themenlage auch verwandt werden sollten.
Einige Beispiele:
a)
Anmod und Telefonbericht;
b)
Live-Telefon-Gespräch zwischen Moderator und Reporter;
c)
Live-Studio-Gespräch zwischen Moderator und Reporter;
d)
Anmod und Live-Bericht im Studio;
e)
Anmod und Live-Bericht im Studio plus ein oder zwei O-Töne;
f)
Promo (mit oder ohne O-Ton), nach einem Musiktitel dann Anmod und Feature;
g)
Promo und nach einem Musiktitel Interview oder Feature ohne Anmod;
h)
O-Ton, dann Anmod und Feature;
i) Anmod, Feature, Abmod;
j) Feature und danach Abmod;
etc.,
etc., etc. ...
6. Umfragen
Als belebende Ergänzung zu einem aktuellen Thema eignen sich im
Rundfunk Umfragen unter Passanten auf der Straße, in Fußgängerzonen,
Geschäften, bei Festen oder anderen Ansammlungen. Zu beachten ist beim
Herstellen einer Umfrage: die Fragestellung des Reporters sollte vom Passanten
nicht mit einem Ja oder Nein beantwortet werden können; im Regelfall werden
zwanzig bis dreißig Personen befragt; originelle Antworten werden nach
Überspielung des O-Ton Materials von der Tonband-Cassette auf Studioband auf
die Länge von rund einer Minute zusammengeschnitten; dient die Umfrage als
Ergänzung zu einem Feature, so sollte eine Länge von 45 Sekunden nicht
überschritten werden.
7. Technische Arbeitsplätze
Die technischen Arbeitsplätze - ob in einem Produktionsstudio oder
an einem Schneideplatz in einem Sprecherraum - müssen immer so verlassen
werden, daß ein Kollege an diesem Arbeitsplatz ohne Schwierigkeiten
weiterarbeiten kann. Sollten technische Schwierigkeiten auftreten, bitte sofort
einen Techniker fragen. In den meisten Fällen, in denen scheinbar technische
Schwierigkeiten auftreten, hat nicht die Technik versagt, sondern es wurden
Fehler beim Handhaben der Technik gemacht. Deshalb: keine Manipulationen
irrationaler Art an den Geräten vornehmen, sondern schlicht fragen und
nochmals fragen. Einer der RR-Techniker oder einer der Redakteure wissen immer
eine Lösung des anstehenden
Problems.
8. Tondband-Geschwindigkeiten
Die Studiobänder laufen bei RR mit einer Geschwindigkeit von 19
Zentimetern pro Sekunde; der Anfang eines Beitrages auf Studioband wird durch
ein blau-weiß gestreiftes Anfangsband von rund einem Meter Länge
gekennzeichnet; das Ende des Beitrages wird durch ein gelbes Abschluss-Band
von ebenfalls einem Meter Länge angezeigt. Sollten sich zwei oder mehr Beiträge
auf einem Bobby (z.B. von der Rufa)
befinden, so werden sie jeweils durch ein Gelbband von mindestens 50 Zentimeter
Länge getrennt. Rotes oder rot-weiß-gestreiftes Vorlaufband
heißt, dass das Band mit einer Geschwindigkeit von 38 Zentimetern pro Sekunde
läuft. Band- material sollte nicht sinnlos verbraucht werden. Werden Bandteile
aus einem Beitrag herausgeschnitten, die eine Länge von 1,50 Meter
überschreiten, so werden sie sofort auf einen Leer-Bobby (Metallkern-Spule)
gespult.
9. Agenturen
Beiträge der Rundfunkagentur Rufa
werden vom RvD bestellt. Diese Fremdbeiträge werden von den RR-Technikern
in einem Arbeitsstudio oder von einem Schneideplatz in den Sprecherräumen B
oder C telefonisch abgerufen. Die Telefonleitung ist vor dem Abrufen der
Beiträge auf ihre Qualität hin genau zu überprüfen.
10. Zeitbezüge in Beiträgen
Bei Beiträgen, die mehrmals in Radio-Regional-Sendungen verwendet
werden - in die Rotation kommen -,
dürfen im Beitrag keine Zeitbezüge wie zum Beispiel "gestern, heute,
morgen, etc." verwandt werden. Der Zeitbezug muß in der Anmoderation
gegeben werden, denn hier kann er auch - dem Sendetermin entsprechend - jeweils
verändert werden.
11. Arbeitsgeräte eines Reporters
Ein Reporter-Set bei RR besteht aus einem Metallkoffer, in
dem sich ein Sony-Cassettengerät, ein Mikrofon mit Windschutz, ein
Mikrofonkabel, Ersatzakkus für das Tonbandgerät und ein Mikrofon-Tischständer
befinden, sowie Schreibblock und Schreibgerät. Der Metallkoffer kann bei den
RR-Technikern gegen Unterschrift ausgeliehen werden. Schreibutensilien sind im
Sekretariat im fünften Stock zu erhalten. Jeder RR-Mitarbeiter, der in der
Redaktion oder in der Moderation tätig ist, erhält bei seinem Arbeitsantritt
von der Technik eine Aircheck-Cassette und eine Feature-Tonbandcassette
ausgehändigt.
12. Journalistenausweise
Presseausweise können von festangestellten Journalisten beim
Verlag oder den beiden Mediengewerkschaften DJV (Deutscher Journalistenverband)
und DJU (Industriegewerkschaft Medien - Deutsche Journalisten Union) beantragt
werden. Für freie Mitarbeiter wird auf Antrag auch von Radio Regional ein
Presseausweis ausgestellt.
13. Formblätter für die Sendestunden
a) Moderatoren der Magazine bereiten sich auf ihre Sendungen vor,
indem sie auf den jeweiligen Magazinformblättern die Themen, die
Autoren, die Länge der Beiträge, etc. eintragen. Die Magazin-Formblätter
werden in einem dafür vorgesehenen Ordner abgelegt.
b) Die mit Wort-Break-Einträgen versehenen Sendepläne
werden nach Ablauf der Sendung in den dafür vorgesehenen Ablagekasten im Studio
A abgelegt. Ein Sendeplan ist vollständig ausgefüllt, wenn er alle besonderen,
auch außerplanmäßigen Vorkommnisse der Stunde schriftlich festgehalten und die
Unterschrift des Moderators aufweist. Er wird nach der Sendung in dem
dafür im Sendestudio vorhandenen Ablagefach gelegt.
14. Unglücksfälle
Im Sendestudio A liegt ein Klassikband, einzusetzen bei Fällen von
Staatstrauer (sehr schwere Unglücke, Tod von namhaften Politikern). Sollten
Ereignisse dieser Art eintreten, ist sofort die Sendeleitung zu verständigen:
Hans Georg Grimm, Telefon 07131 / 7 09 78 / Stefan Raffai, Telefon 07131 / 40
33 84 / Jürgen Dieter Ueckert, Telefon 07131 / 17 33 71. Ist klar
ersichtlich, dass die obengenannten Fälle sehr große Dimensionen haben, können
Nachrichtenredakteur oder Moderator dieses Band auf eigene Verantwortung sofort
einspielen. Die Benachrichtigung der Sendeleitung hat trotzdem umgehend zu
erfolgen, damit eine endgültige Entscheidung fallen kann.
15. Archiv der Aktuell-Redaktion
Das Archiv der Aktuell-Redaktion wird vom jeweiligen RvD betreut.
a) Das erste Archiv besteht aus den Kladden,
Tonband-Cassetten und Archivkästen, die im vierten Stock des
Heilbronner-Stimme-Hochhauses in einem Regal der Aktuell-Redaktion lagerten.
Standort jetzt: Technikraum im 4. Stockwerk. In den Kladden wurden die zu
archivierenden Beiträge fortlaufend numeriert eingetragen. Zum Beispiel
"22/1 Freilichtspiele Neuenstadt Premiere / vm / Kompass / 23. März
1991". Aufgeschlüsselt heißt das: Auf Band Nummer 22 ist Beitrag Nummer 1
ein Feature über die Premiere der Freilichtspiele Neuenstadt am Kocher, das von
Claudia Vogelmann (Kürzel: vm) hergestellt und am 23. März 1991 im Kompaß gesendet wurde. Die
90-Minuten-Tonband-Cassetten (Type II) wurden nur einseitig bespielt, damit
durch Doppelbespielung und das jahrelange Lagern unerwünschte Nebengeräusche
auf den Tonspuren vermieden werden.
b) Diese Form der Archivierung wurde am 1. Januar 1992
eingestellt. Jetzt werden die Bänder im Originalzustand fortlaufend von der
Abteilung Technik archiviert - und zwar nur solche Bänder, die vom
jeweiligen RvD dafür ausgesucht und zurückgehalten wurden. Sie lagern - rund 20
Beiträge zusammengeschnitten auf einem Bobby - in einem Schrank im Studio C.
Die Anmoderations-Zettel werden in einem Extraordner aufbewahrt - versehen mit
einer Laufnummer, die den Monat, das Jahr und die laufende Nummer des
archivierten Beitrags beinhaltet.
VII. Regionalnachrichten
1. Nachrichten
Die Regionalnachrichten bei Radio Regional Heilbronn müssen - wer
auch immer Nachrichten verliest - eine Einheit in Stil und Präsentation
aufweisen. Der jeweilige Redakteur vom Dienst (RvD I oder II) zeichnet
letztlich für die Nachrichtenschienen I und II verantwortlich. Er ist weisungsbefugt
und kann - sofern notwendig - inhaltlich und organisatorisch in den Ablauf der
Nachrichtenschichten eingreifen.
1. Die Regionalnachrichten werden in zwei Arbeitsschichten
gefahren. Die
Frühschiene beginnt um 4.30 Uhr
und endet gegen 12 Uhr. Die Mittagsschicht beginnt um 10.30 und endet um
19 Uhr.
2. Die Regionalnachrichten werden täglich von 5.30 bis 18.30
Uhr jeweils zur halben Stunde gelesen. Sie enthalten Meldungen und O-Töne aus
der Region, Nordbaden und Württemberg mit einer Gesamtlänge von 2:30,
also rund sieben Einzelmeldungen.
3. Um 17.30 Uhr präsentiert der Nachtrichtenredakteur II eine Tageszusammenfassung
der Regionalnachrichten unter der Überschrift Der Tag in der Region. Diese enthält die wichtigsten und
aktuellsten Meldungen und O-Töne des Vor- und Nachmittags, sowie des frühen
Abends. Maximallänge fünf Minuten.
4. Übergabe: Der Nachrichtenredakteur I liest um 11.30 Uhr
letztmals in seiner Schiene Regionalnachrichten und arbeitet danach bis 12 Uhr
seinem Nachfolger zu. Der Nachrichtenredakteur II liest seine ersten Nachrichten
um 12.30 Uhr.
5. Die Nachrichten beginnen mit dem Showopener
„Regionalnachrichten“ (Nachrichtensounder) oder „Der Tag in der Region“, dann
folgt die Namensnennung des Redakteurs (ohne jegliche
Begrüßungsfloskeln), danach die Uhrzeit. Nach den Nachrichten
(Regionalnachrichten und Nachrichten
zur vollen Stunde) präsentiert der Moderator
im Studio die Verkehrsmeldungen.
6. Die Meldungen werden auf das Nachrichten-Formblatt mit
Schreibmaschine geschrieben. Korrekturen dürfen nicht zur Unleserlichkeit
des Textes führen.
7. Meldungen in den Regionalnachrichten sollten eine Länge von 10
bis maximal 25 Sekunden aufweisen.
8. Originaltöne für die Regionalnachrichten
werden von den Reportern, den Nachrichtenredakteuren und dem den Nachrichten
zugeordneten Volontär oder Praktikanten (Redaktionsinnendienst von 9 bis 17
Uhr)) eingeholt. Diese O-Töne sollten eine Länge von 6 bis 25 Sekunden
aufweisen. Kürzer ist in diesem Fall
meistens besser.
9. Die Sätze in den Regionalnachrichten müssen allgemeinverständlich
formuliert sein. Komplizierte und unverständliche Fremdwörter müssen - sofern
möglich - vermieden werden. Schachtelsätze und Bandwurmwörter haben in den
Nachrichten nichts verloren. Bei Wörtern mit mehr als drei Silben und Sätzen
mit mehr als fünfzehn Wörtern sollte der Nachrichtenredakteur redigieren und
umarbeiten. Außerdem ist darauf zu achten, dass eine Substantivierung der
Nachrichtensätze unterbleibt („In Anbetracht
der Tatsache...“, „Im Hinblick auf die Veränderung...“, etc.)
10. Nahezu jeder von einem RR-Reporter wahrgenommene Termin gibt
auch eine Nachricht her. Ein in der Redaktionskonferenz vorab besprochener Termin
wird - sofern nachrichtentauglich - in einem dafür von der Nachrichtenredaktion
betreuten Terminkalender festgehalten. Nach Erhalt der Nachrichtenmeldung
erhält der Vermerk ein "Erledigt"-Zeichen.
11. Das Wichtigste in einer Meldung steht im ersten Satz der
Nachricht. Die Aufgabe des Nachrichtenredakteurs ist es, den Kern der
Mitteilung heraus-zuarbeiten und so knapp und genau wie möglich in
verständliche Worte zu fassen. Wenige Wörter am Anfang führen im ersten Satz
der Meldung zum
Reizwort.
Im folgenden Beispiel lautet das
Reizwort „Städtepartnerschaft“:
Agenturmeldung
Begleitet von Auseinandersetzungen zwischen dem hessischen
Innenministerium und der Landeshauptstadt Wiesbaden ist am Montag die erste
Partnerschaft zwischen einer bundes-deutschen Stadt und einem in den ehemaligen
Ostgebieten liegenden, jetzt zu Polen gehörenden Ort geschlossen worden. Im
Wiesbadener Kurhaus unterzeichneten Oberbürgermeister Achim Exner und sein
Breslauer Kollege, Stadtpräsident Stefan Kapski, das Dokument über die
Zusammenarbeit zwischen der hessischen Landeshauptstadt und Wroclaw/Breslau.
Exner setzte sich damit über eine Aufforderung des hessischen
Innenministers Gottfried Milde hinweg, die Unterzeichnung des Vertrages bis zu
dessen völkerrechtlicher Überprüfung auszusetzen. An der Unterzeichnung nahmen
keine Vertreter der Wiesbadener CDU und FDP teil, die im Stadtparlament gegen
die Mehrheit von SPD und Grünen gestimmt hatten, ... da in der Präambel von
„Wroclaw“ (bis 1945 Breslau)“ die Rede ist.
Radio-Nachrichten-Meldung
Ein Vertrag über eine
Städtepartnerschaft zwischen Wiesbaden und Breslau wurde jetzt geschlossen. Die
Oberbürgermeister Exner und Kapski unterzeichneten die Urkunde heute in
Wiesbaden. Es ist die erste Partnerschaft zwischen einer Stadt in der
Bundesrepublik und einer Stadt in den ehemaligen deutschen Ostgebieten, die
jetzt zu Polen gehören. Die hessische Landesregierung sowie CDU und FDP im
Wiesbadener Stadtrat haben verfassungsrechtliche Bedenken gegen den Vertrag
geäußert, weil darin auch der polnische Name von Breslau - Wroclaw - benutzt
wird.
12. Die Nachrichtenabfolge erfolgt in konzentrischen Kreisen
nach innen: zunächst die Landesnachrichten, dann die Region, sodann Landkreise
und Gemeinden. Die wichtigste und aktuellste Meldung steht am Anfang der
Nachrichten, aus welchem der vier Bereiche sie auch kommen mag.
13. Samstags, sonntags und feiertags ist der Sport mit seinen
Meldungen insbesondere zu berücksichtigen. An diesen Tagen - aber auch an allen
anderen - ist zu beachten, dass in Nachrichten nicht nur über das berichtet werden kann, was geschehen ist, sondern auch
über Ereignisse, die unmittelbar
oder in nächster Zukunft bevorstehen (z.B. wichtige Konferenzen über Arbeitsplatzsicherung,
Mordprozesse, etc.)
14. Termine sollten vom Redakteur
vom Dienst auch immer auf ihren Nachrichtenwert
abgeklopft werden und erst dann in der Terminmappe verstaut werden. Denn
Terminankündigungen haben mitunter durchaus auch einen Nachrichten-Wert.
15. Der Nachrichtenredakteur I schaut morgens nach Dienstantritt
nochmals die Terminmappe und die Veranstaltungsmappe nach verwertbaren
Regional-nachrichten durch.
16. Quellenangaben in den Regionalnachrichten sind nur dann
wichtig, wenn sie ein entscheidender Anteil der Meldung sind. Ansonsten ergibt
sich die Quelle logisch aus der Nachricht. Ein Verlautbarungsstil ist zu
vermeiden („...laut Pressesprecher des Innenministeriums.“, „Die Verwaltung
gibt bekannt ...“, „...laut Mitteilung der Staatsanwaltschaft“, etc.).
17. Meldungen, die morgens interessant sind, verlieren
ihren Nachrichtenwert nicht dadurch, dass sie zwei bis dreimal gelesen
wurden, sondern sollten auch im Lauf des Tages auf ihre Aktualität hin
überprüft werden. Wichtige Ereignisse müssen fortwährend überprüft werden
(Recherche), um dann jeweils neu
formuliert stündlich präsentiert zu werden. Nicht das, was der Nachrichtenredakteur
schon weiß ist von Belang, sondern was der Hörer zu hören bekommt. Dabei ist
vor allem bei der Sendung „Der Tag in
der Region“ darauf zu achten, dass die Meldungen des Vor- und Nachmittags auf ihren aktuellen Stand gebracht
sind.
18. dpa-Meldungen
und Rufa-Beiträge werden vom Nachrichtenredakteur, dem RvD und einem der Mittelschiene von 10 bis 16 Uhr)
zugeordneten Praktikanten oder Volontär (Redaktionsinnendienst) bearbeitet. Aus
Rufa-O-Tönen und dpa-Meldungen können dann auch kurzfristig bei Bedarf Beiträge erarbeitet werden.
19. Die Bänderpflege (Zusammenschneiden und Bereitstellen von Bandmaterial)
obliegt der Technik.
20. Der Nachrichtenredakteur II bereitet - bevor er gegen 19 Uhr das
Studio verlässt - für die Frühschiene eine aktuelle Meldung mit O-Ton
vor und legt diese mit dem dazugehörenden O-Ton-Band in den dafür vorgesehenen Kasten.
Sollten Abendtermine anfallen, bei denen der Reporter eine Meldung plus O-Ton
für die Frühschiene am Abend zuvor anfertigen kann, so erhält er vom RvD II
dafür den Auftrag. Welcher O-Ton gesendet wird, entscheidet dann der
Nachrichtenredakteur I.
21. Meldungen für die Regionalnachrichten
von freien Festen Mitarbeitern, die per Fax kommen, werden mit einer
Laufkarte versehen, auf der die Rubrik „Meldung“ angekreuzt ist. Die Nachricht
ergänzende O-Töne werden aus dem per Telefon oder per Post später zugesandten
Beitrag der Mitarbeiter kopiert und dann in den Nachrichten mitverwendet.
22. Wird von einem Reporter
eine Meldung für die Regionalnachrichten zusätzlich zu seinem Band 1, 2
oder 3 geliefert, so wird diese Leistung auf der Feature-Laufkarte mit dem
Hinweis „Zuschlag 1“ schriftlich im Kasten „Sonstige Bemerkungen“ festgehalten.
Ein zusätzlicher Telefonbericht, eine Nachrichtenmeldung mit O-Ton o.ä. werden
mit „Zuschlag 2“ bezeichnet.
23. Die Regionalnachrichten enden täglich mit dem Verlesen der
letzten Meldungen ab 18.30 Uhr. Deshalb werden wichtige Ereignisse aus der Region
nach 18.30 Uhr mit einem „Aktuell-Jingle“ vom Nachrichtenredakteur, Redakteur
vom Dienst oder Moderator während der laufenden Sendung verlesen, ebenso wie
außerordentliche dpa-Eilmeldungen.
24. Nachrichtensprecher nennen zu Beginn ihrer Sendung neben
der Uhrzeit auch ihren Namen. Moderatoren der Magazinsendungen nennen
am Beginn und am Ende der Stunde ihren Namen. Moderatoren anderer
Sendungen (vormittags und nachmittags) nennen außerdem den Namen des Redakteurs
der Stunde. In der Abmoderation jeder Stunde ist grundsätzlich „Radio Regional“
zu nennen.
25. Nach den Nachrichten aus
Stuttgart zur vollen Stunde beginnt der Moderator nach dem ARI-Signal die Verkehrsmeldungen mit den
Worten „Radio-Regional-Verkehrsservice, die Übersicht ...“. Nach den
Regionalnachrichten zur halben Stunde beginnt der Moderator nach dem ARI-Signal
mit den Worten „Radio-Regional-Verkehrsservice, (Uhrzeit), die Übersicht ...“
2. Verkehrsmeldungen
Verantwortlich für die Bewertung nach den Prioritäten und die
Weitergabe der Verkehrsmeldungen ist der jeweilige Nachrichtenredakteur.
Zusammenfassungen werden grundsätzlich zu jeder vollen Stunde
nach dem Nachrichtenblock und dem Wetter und zu jeder halben Stunde nach
den Regionalnachrichten gesendet (auch wenn keine Störungen vorliegen). Das
Lagezentrum in Stuttgart sendet die Mitteilungen zehn Minuten vor der
obengenannten Zeit. In diese Meldungen des Lagezentrums sind die regionalen
Vorgänge mithinein-zunehmen und im gleichen Rhythmus zu senden. Zwischendurch
einlaufende wichtige Meldungen sowohl vom Lagezentrum als auch von den regionalen
Polizeidirektionen (Unfälle, Staus, Geisterfahrer und ausfallende Notrufsäulen)
sind sofort zu senden. Die Aufhebung der Gefahren wird ebenfalls gesendet.
Verkehrsmeldungen aus dem Bereich Bundesfernstraßen (Autobahnen)
erfolgen in folgenden Grenzen:
A 81 zwischen
Biebelrieder Kreuz und dem Raum Herrenberg, bei schwierigen Situationen etwas
weiter nach Süden
A 8 zwischen Karlsruhe
und Ulm-Ost
A 6 zwischen
Heidelberg/Mannheim und Kreuz Feuchtwangen/Crailsheim
A 7 zwischen Kreuz
Feuchtwangen/Crailsheim und Kreuz Ulm
A 5 zwischen Kreuz
Weinheim und Dreieck Karlsruhe, bei schwierigen Verkehrssituationen, zum Beispiel in Urlaubszeiten auch weiter in
Richtung Basel.
Grundsätzlich: Die Zusammenfassungen der
Verkehrsmeldungen werden zu jeder halben Stunde gesendet, auch wenn keine
Störungen vorliegen. Außerhalb dieser festen Zeiten sind folgende Prioritäten
zu setzen:
A.
Priorität 1
Geisterfahrer (auch Ende einer Geisterfahrt), Unfälle mit
besonderen Gefahrensituationen (Brandgefahr, Auffahrgefahr wegen Nebel, u.ä.),
Massenkarambolagen, Gefahr durch Tiere auf Straßen. Sendung sofort
unterbrechen!
B.
Priorität 2
Erhebliche Staus, mittlere Staus im engeren Sendegebiet, Unfälle
im engeren Sendegebiet, Ausfall von Notrufnetzen, u.ä.
C. Priorität
3
Alle Auflösungsmeldungen von Staugefahren, alle nicht unter Priorität 2 fallenden Staumeldungen;
Staumeldungen, die bereits einmal gesendet sind und bei denen sich die
Staulänge verändert hat. Nächstes Stopset oder Moderationsbreak abwarten, (bei
angemessenem Zeitabstand kann die nächste Halbstundenzusammenfassung abgewartet
werden).
VIII. Die Radio-Regional-Magazin-Sendungen
Bei allen Radio-Regional-Sendungen ist darauf zu achten, dass ein Aircheck
mitläuft. Das heißt: der Moderator legt zu Beginn einer jeden Sendung seine
Aircheck-Cassette in das dafür vorgesehene Cassetten-Deck im Studio A und
drückt den Knopf "Aircheck". Die Aircheck-Tonbandcassette eines jeden
Moderators und Nachrichtensprechers wird aus dem dafür vorgesehenen Kasten, der
auf dem Tisch vor dem Eingang zum Studio A steht, vor Beginn der Sendung
entnommen und nach Ende der Sendung dort wieder deponiert.
Bei Magazinsendungen ist darauf zu achten, dass Livegespräche im
Studio und Telefoninterviews mit dem Aircheck aufgezeichnet werden. Ein
Telefoninterview oder ein Live-Gespräch kann durchaus Anlaß sein, an diesem
Thema weiterzubohren. O-Töne einer Seite sind damit schon vorhanden. Außerdem
sind die Aircheck-Aufzeichnungen von Telefoninterviews oder
Studio-Live-Gesprächen als O-Töne für die Regionalnachrichten verwendbar. Die
Airchecks der Sendungen Echo am Mittag
und Kompass sollten dem jeweiligen
RvD oder dem Nachrichtenredakteur dann zur Auswertung übergeben werden, wenn
sie entscheidendes Material für Nachrichten-O-Töne oder Breiträge enthalten. Am
Ende einer jeden Radio-Regional-Sendestunde hat sich der jeweilige Moderator
mit einer Stationsansage zu verabschieden.
1.
Heute morgen
Die erste Magazinsendung am Tage von Radio Regional Morgen Express beginnt nach den Sieben-Uhr-Nachrichten.
Der erste Break (ca. 7.10 Uhr) enthält den aktuellen regionalen Beitrag. Der
zweite Break (ca. 7.20 Uhr) umfasst eine Moderation oder einen kurzen aktuellen
Beitrag sowie die Werbung. Um 7.30 Uhr werden die Regionalnachrichten gesendet. Der dritte Break (ca. 7.40 Uhr)
enthält den aktuellen Beitrag des Tages (entweder Rufa oder ein aktuelles
regionales Band - eventuell: Telefoninterview). Im dritten Break (ca. 7.50 Uhr)
sind unterhaltsame Aspekte zu berücksichtigen: buntes Rufa-Band oder bunter
regionaler Beitrag. Zu beachten ist, dass die Zeitvorgabe bei den Beiträgen in
dieser Magazinstunde eingehalten sein muss, da die Frühmagazinsendung sehr
stark mit Werbung durchsetzt ist. Die Zeitansage sollte in dieser Stunde -
ebenso wie in den Stunden zuvor - acht- bis zehnmal den Hörern geboten werden.
2.
Echo am Mittag
Das Echo am Mittag wird werktags von 12 bis 14 Uhr ausgestrahlt.
Samstags ist das Echo eine Stunde
lang: von 12 bis 13 Uhr. An Sonn- und Feiertagen gibt es in der Regel kein Echo.
In den zwei Stunden Mittagsmagazin werden montags bis freitags
folgende Beiträge gesetzt:
In der ersten Wortöffnung der ersten Stunde ist ein
aktueller regionaler oder überregionaler Beitrag zu setzen.
In der zweiten Öffnung muss ein regionaler aktueller
Beitrag oder eine Moderation gesetzt werden.
Die Regionachrichten beginnen um 12.30 Uhr. Danach wird die
Verkehrsübersicht vom Moderator gelesen.
Im dritten Break der ersten Stunde ist ein aktueller
regionaler Beitrag zu setzen.
Im vierten Break wird
ein bunter Beitrag gesetzt, entweder regional oder überregional (Rufa).
Im ersten Break der zweiten Stunde ist die Börse aus
Stuttgart einzuplanen.
Im zweiten Break ist ist ein aktueller Beitrag aus der
Region oder Deutschland einzuplanen.
Regionalnachrichten zur halben Stunde.
Im dritten Break ist ein regionaler Beitrag einzuplanen.
Im vierten Break des Echo wird ein bunter Beitrag
vorgeschrieben.
Echo
am Samstag (nur samstags)
Erster Break: aktueller
Beitrag - entweder aus der Region oder aller Welt.
Zweiter Break: Beitrag
regional
Regionalnachrichten
Dritter Break: Beitrag
regional
Vierter Break: Beitrag bunt
3.
Kompass
Das Magazin am Abend ist ein Angebot an die Hörer, sich über die
Ereignisse des Tages in der Region Franken, dem Lande Baden Württemberg, Deutschland
und in anderen Teilen der Welt informieren zu lassen. Dabei hat die Aktualität
Vorrang.
a)
In der ersten Stunde Kompaß von 16
bis 17 Uhr sind Zielgruppen: der zufällig in die Sendung hörende Autofahrer,
die Hausfrau. und alle anderen.
b)
Zwischen 17 und 18 Uhr wird der allgemeine Informationscharakter im Kompass stärker betont. Zu beachten:
17.30 Uhr: Der Tag in der Region -
eine Tageszusammenfassung der Regionalnachrichten
c)
Die dritte Kompassstunde enthält vier Breaks:
1. aktueller Beitrag (alle
zwei Wochen Autotest)
2. die Sportmeldungen
des Tages - möglichst mit aktuellem O-Ton
18.30 - die letzten Regionalnachrichten
des Tages
3. regionaler oder Rufa-Beitrag - eventuell wirtschaftlich
gefärbtes Thema
4. die Wirtschaftsmeldungen
des Tages - möglichst mit aktuellem O-Ton
d)
Montags endet der Kompass wegen eines Kirchenbeitrags um 18.45 Uhr.
e)
Bunte Meldungen, die in den Nachrichten keine Verwendung finden,
sollten im Kompass für die Abmod der Stunden - selbstverständlich
redigiert - Verwendung finden.
f)
Bunte Meldungen aus dem dpa-Angebot sollten im Kompass eventuell
als Moderationsbreak oder für die Abmod der Stunden - selbstverständlich
redigiert - Verwendung finden.
4.
Wirtschaftskompass
Montags nach den Regionalnachrichten um 18.30 in der Zeit bis 18.45 Uhr und
dienstags, mittwochs, donnerstags und freitags in der Zeit von 18.45 bis 19 Uhr
wird der Wirtschaftskompass ausgestrahlt. Die Themen: das Wirtschaftsleben
in der Region, dem Lande Baden Württemberg, Deutschland und in anderen Teilen
der Welt. Vorrang hat jedoch die Berichterstattung über regionale Ereignisse im
Wirtschaftsleben.
a)
Zu Wort kommen im Wirtschaftskompass
alle Vertreter aus dem Wirtschaftsleben:
die Unternehmer und Mitarbeiter aus Groß-, Mittel- und Kleinunternehmen, die
Sprecher der Industrie, des Handwerks und der Gewerkschaften, die Vertreter von
Behörden, Vereinen und Verbänden.
b)
Schwerpunkt im WiKo:
Vorstellung von Firmen aus der Region Franken. Hintergrund: das Arbeitsleben
in einer Firma gehört ebenso zum Alltag der Menschen wie die Familie, der
Verein oder die Gemeinde.
c)
Zu berücksichtigen sind in der Berichterstattung auch Tips für die
Verbraucher.
d)
Der Wirtschaftskompass hat keinen eigenen Showopener und wird auch
nicht als solcher gekennzeichnet.
e)
Die Wirtschaftsnachrichten.sind mehr als
Nachrichtentelegramm zu gestalten. Die einzelne Meldung hat eine Länge bis
maximal 20 Sekunden. Die WiKo-Nachrichten haben eine Länge von zwei Minuten.
Sie werden abgeschlossen durch den aktuellen DAX und Dollarkurs. Auch die
WiKo-Nachrichten sollten durch einen Originalton aufgelockert werden.
5.
Prisma
Samstags, sonntags und an Feiertagen wird zwischen 16 und 20 Uhr
das Wochenendmagazin Prisma als bunte
Mischung aus Sport, Unterhaltung, Musik und Aktuellem gestaltet. Für die
Redaktion verantwortlich zeichnet der Redakteur vom Dienst (RvD II der Woche),
der die vier Stunden Prisma auch
moderiert.
6.
Die Sportberichterstattung in Magazinsendungen
a)
Gesonderte Sportmagazinsendungen bei Radio Regional gibt es nicht.
Sport ist integraler Bestandteil aller Magazinsendungen bei Radio Regional,
insbesondere der beiden Magazine Kompass und Prisma. Vornehmlich werden
Sportmeldungen und -beiträge samstags und sonntags zwischen 16 und 20 Uhr im Prisma ausgestrahlt. Im Wochenendmagazin Prisma konzentriert sich der Sport auf wichtige, das
gesamte Sendegebiet interessierende Themen, möglichst auch als gebaute
Beiträge. Diese sind auch als Breaks in anderen Sendestunden einsetzbar.
b)
Sportberichterstattung außerhalb
der Prisma-Stunden
1. Alle Sport-Breaks außerhalb der Prisma-Zeiten sind
grundsätzlich über den RvD rechtzeitig anzumelden und im Sendeplan zu setzen.
Das gilt auch für ungefähr festliegende Zeiten bei Live-Berichterstattung von
aktuellen Veranstaltungen. Alle Beiträge - auch Live-Beiträge - sind so zu
handhaben, dass die Sendestruktur nicht gestört wird.
2. Täglich wird ein Sport-Break (Nachrichten möglichst mit einem
O-Ton) in der zweiten Viertelstunde Kompass
zwischen 18 und 19 Uhr gesendet. Der für den Sport verantwortliche
Redakteur ist verpflichtet, diesen Beitrag zu liefern. Ist er oder sie aufgrund
freier Tage, Urlaub oder anderer dienstlicher Verpflichtungen dazu nicht in der
Lage, verpflichtet der Kompass-Redakteur
rechtzeitig einen anderen Mitarbeiter mit der Sportberichterstattung.
7.
Der Radio-Regional-Stammtisch
Sonntags in der Zeit von 11.20 Uhr (nach der Kirchensendung) bis
13 Uhr wird die Sendung Stammtisch ausgestrahlt. Federführend für die Sendung ist
der von der Hörfunkleitung beauftragte Redakteur, der nicht nur Moderator der
Sendung ist, sondern auch das Thema des Stammtisches aussucht, die Gäste
einlädt, sowie Pressemitteilungen rechtzeitig formuliert und verschickt. Zur
unterhaltsamen Diskussion am Radio-Regional-Stammtisch
werden drei bis maximal vier Personen eingeladen. Das Thema der
Stammtisch-Diskussion sollte einer überwiegenden Mehrzahl der Hörer möglichst
"unter den Nägeln brennen". In der ersten Stunde Stammtisch von 11.20
bis 12 Uhr sind vom Moderator drei Wortöffnungen, in der zweiten Stunde von 12
bis 13 Uhr vier Wortöffnungen zu planen.
8.
Moderation der Radio-Regional-Sendestunden
In der Moderation jeder Sendestunde hat sich der Moderator
grundsätzlich an die Formatuhr zu halten. Aus ihr ist auch ersichtlich, wann
dem Moderator Texte von der Redaktion zur Verfügung stehen und wann er sich auf
selbst gestaltete Beiträge vorzubereiten hat. Worthülsen, ständige
Wiederholungen, Gelabere und platte Wortbeiträge sind unerwünscht. Dreimalige
Verabschiedungen und andere Eitelkeiten sind es ebenso. Die enge Verbindung
zum Hörer ist herzustellen.
9.
Bestellung von Beiträgen
a)
Kostenpflichtige redaktionelle Einzelbeiträge dürfen nur mit
Zustimmung des Hörfunkleiters, seines Stellvertreters oder des Redakteurs vom
Dienst bestellt werden. Die Bestellung ist sofort als Auftragszettel
(Laufkarte) festzuhalten. Über die Bestellung einzelner Sportbeiträge
entscheidet der Hörfunkleiter oder der Sportredakteur. Über Beiträge von
festen Freien Mitarbeitern entscheidet der RvD.
b)
Über die Bestellung von Serienbeiträgen (auch kostenlosen) entscheidet
grundsätzlich die Hörfunkleitung.
c)
Der Einsatz freier Mitarbeiter (sowohl Einzelbeiträge wie Berichterstattung von
längeren Veranstaltungen), die nicht zum festen Mitarbeiterstamm von Radio Regional
gehören, unterliegt grundsätzlich der Genehmigung durch die Hörfunkleitung.
d)
Absprachen über die Teilnahme von Radio Regional an Veranstaltungen jeder Art
und in jeder Form sind nur schriftlich zu treffen und bedürfen der Gegenzeichnung
durch die Hörfunkleitung.
e)
Jedwelche Art von Kosten, die gegenüber Dritten entstehen (zum
Beispiel Fahrtkosten für Studiogäste, Aufwandsentschädigungen) bedürfen der
vorherigen Zustimmung der Hörfunkleitung in Schriftform. Das gleiche gilt für
Bewirtungen, Einladungen, etc.
IX. Formatierte Stunden für den Tag
1. Die Morgenstunden
Morgenexpress, 5 bis 6
Uhr (Montag bis Freitag)
Uhrzeit acht- bis zehnmal in dieser Stunde verlesen
Nachrichten
Anmod freigestellt / kurz
1. Quarter-Hour: Freie
Moderation - 1:00
2. Quarter-Hour: Freie
Moderation - 1:00
5.30 Uhr Regionalnachrichten
3. Quarter-Hour: Freie
Moderation - 1:00
4. Quarter-Hour: Moderation
- 1:00
Abmod kurz / freigestellt
|
Morgenexpress, 6 bis 7
Uhr (Montag bis Sonntag)
Uhrzeit acht- bis zehnmal in dieser Stunde verlesen
Nachrichten
Anmod freigestellt / kurz
1. Quarter-Hour: Freie
Moderation - 1:00
2. Quarter-Hour: Freie
Moderation - 1:00
6.30 Uhr Regionalnachrichten
3. Quarter-Hour: Beitrag
regional bunt (Wiederholung
möglich) - 2:00
4. Quarter-Hour: Horoskop
(wird sonntags 8.15 Uhr gelesen)
Abmod kurz / freigestellt
|
Morgen
Express,
7 bis 8 Uhr (Montag bis Freitag)
Uhrzeit acht- bis zehnmal in der Stunde
Nachrichten
Anmod freigestellt / kurz)
1. Quarter-Hour: Beitrag
aktuell
2. Quarter-Hour: Beitrag
bunt
7.30 Regionalnachrichten
3. Quarter-Hour: Beitrag
Rufa-Aktuell oder Regional-Aktuell
4. Quarter-Hour: Beitrag
bunt - regional oder international
Abmod frei / kurz
|
Morgenexpress, 8 bis 9
Uhr (Montag bis Freitag)
Nachrichten
Anmod frei / kurz
1. Quarter-Hour: Veranstaltungskalender
- 1:30
2. Quarter-Hour: Mod
8.30 Uhr Regionalnachrichten
3. Quarter-Hour: Mod
4. Quarter-Hour: Beitrag
bunt
Abmod frei / kurz
|
2. Die Vormittagsstunden
Vormittagsbummel, 9 bis 10
Uhr (Montag bis Freitag)
Nachrichten
Anmod frei (kurz)
1. Quarter-Hour: Moderation
frei - 1:00
2. Quarter-Hour: Beitrag
regional / bunt / informativ
9.30 Uhr Regionalnachrichten
3. Quarter-Hour: Mod
4. Quarter-Hour: Mod
Abmod frei / Kurz
|
Vormittagsbummel, 10 bis 11
Uhr (Montag bis Samstag)
Nachrichten
Anmod frei (kurz)
1. Quarter-Hour: Moderation
frei - 1:00
2. Quarter-Hour: Glückwünsche
I - 2:00
10.30 Uhr Regionalnachrichten
3. Quarter-Hour: Glückwünsche
II - 2:00
4. Quarter-Hour: Glückwünsche
III - 2:00
Abmod frei / kurz
|
Vormittagsbummel, 11 bis 12
Uhr (Montag bis Freitag)
Nachrichten
Anmod frei (kurz)
1. Quarter-Hour: Reisewetter
/ Mod
2. Quarter-Hour: Moderation Vorbörse
11.30 -
Regionalnachrichten
3. Quarter-Hour: Topfgucker
ankündigen - danach zwei Titel Musik - 1:00
4. Quarter-Hour: Topfgucker
- Ausführung - 2:30
Abmod frei / kurz
|
Echo
am Mittag,
12 bis 13 Uhr (Montag bis Freitag)
Nachrichten
Anmod frei (kurz)
1. Quarter-Hour: Beitrag
aktuell regional oder überregional - 1:50
2. Quarter-Hour: Moderation oder Kurzbeitrag
12.30 - Regionalnachrichten
3. Quarter-Hour: Beitrag
aktuell regional
oder
überregional
4. Quarter-Hour: Beitrag bunt
Abmod frei / kurz
|
3. Nachmittagsstunden
Echo
am Mittag,
13 bis 14 Uhr (Montag bis Freitag)
Nachrichten
Anmod frei / kurz
1. Quarter-Hour: Börse aus
Stuttgart
2. Quarter-Hour: Beitrag
regional oder überregional / aktuell - 2:00
13.30 - Regionalnachrichten
3. Quarter-Hour: Beitrag
regional - 2:30
4. Quarter-Hour: Beitrag
bunt - 1:50
Abmod frei / kurz
|
Echo
am Mittag,
12 bis 13 Uhr (Samstags)
Nachrichten
Anmod frei / kurz
1. Quarter-Hour: Beitrag
aktuell - 1:50
2. Quarter-Hour: Beitrag
regional - 2:30
12.30 - Regionalnachrichten
3. Quarter-Hour: Beitrag
regional - 2:30
4. Quarter-Hour: Beitrag
bunt - 1:50
Abmod frei / kurz
|
Radiothek, 14 bis 15 Uhr (Montag bis
Donnerstag)
Nachrichten
Anmod frei / kurz
1. Quarter-Hour: Moderation
frei - 1:00
2. Quarter-Hour: Moderation
frei - 1:00
14.30 - Regionalnachrichten
3. Quarter-Hour: Beitrag
bunt - 1:30
4. Quarter-Hour: Mod
Abmod frei / kurz
|
Radiothek, 15 bis 16 Uhr (Montag bis
Donnerstag)
Nachrichten
Anmod frei / kurz
1. Quarter-Hour: Moderation
frei
2. Quarter-Hour:
Moderation - 1:00
15.30 - Regionalnachrichten
3. Quarter-Hour: Beitrag
bunt - 2:00 / donnerstags immer Filmklappe
- 2:30
4. Quarter-Hour: Moderation
frei - 1:00
Abmod frei / kurz
|
4. Die Abendstunden (montags bis freitags)
Kompass,
16 bis 17 Uhr
Nachrichten
Anmod frei / kurz
1. Quarter-Hour: Beitrag
aktuell - regional oder weltweit - 2:30
2. Quarter-Hour: Beitrag
aktuell / regional - 1:30
16.30 Uhr: Regionalnachrichten
3. Quarter-Hour: Beitrag
bunt - 1:50
4. Quarter-Hour: Beitrag
regional - 2:30
Abmod - eventuell bunte
Vorschau auf die kommende Stunde
|
Kompass,
17 bis 18 Uhr
Nachrichten
Anmod frei / kurz
1. Quarter-Hour: Beitrag
aktuell
2. Quarter-Hour: Beitrag aktuell - 2:30
17.30 - Der Tag in der
Region
3. Quarter-Hour: Beitrag
regional - 2:30
4. Quarter-Hour: Beitrag
aktuell - regional oder überregional
/ Mod
Abmod - eventuell bunte
Vorschau auf die nächste Stunde
|
Kompass,
18 bis 19 Uhr
Nachrichten
Anmod frei / kurz
1. Quarter-Hour: Beitrag
aktuell - 1:00
2. Quarter-Hour: Sportnachrichten
- 2:00
18.30 - Regionalnachrichten
3. Quarter-Hour: Beitrag
aktuell - 2:30
4. Quarter-Hour: Meldungen
aus dem Wirtschaftsleben - 2:00
Anmerkung: montags
keine vierte Quarter-Hour (da Kirche)
Abmod frei / kurz
|
Musiktreff, montags bis freitags von 19 bis
24 Uhr
Nachtstudio, jede Nacht von 0 bis 5 Uhr
Country Treff, samstags
20 bis 22 Uhr
Oldiekiste, samstags 22 bis 24 Uhr
|
5. Samstagsbummel
Erste
Stunde (8 - 9 Uhr):
1. Mod - zielgruppenbezogen
2. Veranstaltungskalender
8.30 - Regionalnachrichten
3. Mod - zielgruppenbezogen
4. Beitrag - bunt / Familie / Gesundheit
|
Zweite
Stunde (9 - 10 Uhr):
1. Mod. - zielgruppenbezogen
2. Sportkalender
9.30 - Regionalnachrichten
3. Mod
4. Beitrag - Auto / Verkehr / Technik
|
Dritte
Stunde (10 - 11 Uhr):
1. Mod
2. Grüße
10.30 - Regionalnachrichten
3. Mod oder Grüße
4. Grüße
|
Vierte
Stunde (11 - 12 Uhr):
1. Mod
2. Reisewetterbericht
11.30 - Regionalnachrichten
3. Mod
4. Topfgucker
|
6. Das Wochenendmagazin Prisma
1. Stunde (16 - 17 Uhr)
Anmod frei / kurz
1. Quarter-Hour: Mod oder
aktueller Beitrag
2. Quarter-Hour: aktueller
Tagesbeitrag 16.30 - Regionalnachrichten
3. Quarter-Hour: Moderation
Sport
4. Quarter-Hour: Sport
Abmod frei / kurz
|
2. Stunde (17 - 18 Uhr)
Anmod frei / kurz
1. Quarter-Hour: Beitrag
aktuell
2. Quarter-Hour: Beitrag
Sport
17.30 - Der Tag in der
Region
3. Quarter-Hour: Beitrag
regional
4. Quarter-Hour: Beitrag /
Moderation Sport
Abmod frei / kurz
|
3. Stunde (18 - 19 Uhr)
Anmod frei / kurz
1. Quarter-Hour: Moderation
frei
2. Quarter-Hour: Beitrag
regional
18.30 - Regionalnachrichten
3. Quarter-Hour: Beitrag
bunt
4. Quarter-Hour: Moderation
Sport
Abmod frei / kurz
|
4. Stunde (19 - 20 Uhr)
Anmod frei / kurz
1. Quarter-Hour: Moderation
frei
2. Quarter-Hour: Beitrag
Sport oder Beitrag aktuell
3. Quarter-Hour: Beitrag
regional / sonntags: Hohenloher
Schnipsel
4. Quarter-Hour: Beitrag
bunt
Abmod frei / kurz
|
X. Die Radio-Regional-Mitarbeiter
1.
Redaktion Aktuell
a)
Redakteure
1. Stefan Raffai (fai)
2. Jürgen Dieter Ueckert (jdu)
3. Volkhard Ilmer (vil)
4. Anita Essig (sig)
5. Werner Trefz (tez)
6. Ina Beck (ib)
7. Thomas Zimmermann (zim)
|
b)
Volontäre
1. Ulla Fiebig (fie)
2. Stephanie Haiber (sh)
c)
Freie Feste Mitarbeiter
1. Luzia Grimm (agi)
2. Margit Zweigler (maz)*
3. Ernst Walter Hug (ewh)**
* = Studio Lauda/Königshofen
** = Studio Schwäbisch Hall
|
2.
Redaktion Unterhaltung
a)
Redakteure
1. Frank Dignaß (dig)
2. Klaus Höflinger (höf)
3. Katarina Casse (kca)
|
b)
Freie Mitarbeiter
1. Jürgen Frahne (frah)
2. Fritz Wehrbach (weh)
3. Hauke Strübing (strü)
|
3.
Einsatz der Mitarbeiter in der Aktuell-Redaktion
Name
|
Stammtisch
|
RvD/V
|
RvD/N
|
Prisma
|
Feature
|
Reg. New
|
fai
|
X
|
X
|
X
|
X
|
(X)
|
|
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|
(X)
|
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|
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|
X
|
X
|
|
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|
X
|
X
|
X
|
X
|
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|
(X)
|
(X)
|
(X)
|
X
|
(X)
|
|
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|
(X)
|
X
|
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|
(X)
|
X
|
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|
(X)
|
X
|
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|
X
|
|||||
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|
X
|
|||||
sh*
|
X
|
(X)
|
||||
zim*
|
X
|
(X)
|
||||
fie*
|
X
|
(X)
|
X = regelmäßiger Einsatz
|
(X) = gelegentlicher Einsatz
|
RvD/V = Redakteur vom
Dienst I - am Vormittag
|
RvD/N = Redakteur vom
Dienst II - am Nachmittag
|
* = in Ausbildung / ** = freie Mitarbeiter
|
|
XI. Adressen der Radio-Regional-Mitarbeiter
1. Mitarbeiter
Beck,
Ina, Fliederstraße 14, 74906 Bad Rappanau-Obergimpern, 07268 / 8123
|
Büttner,
Detlef, Falterhecklesweg 11, 74078 Heilbronn-Neckargartach,
07131 / 24211
|
Casse,
Katharina, Besigheimer Straße 51, 74074 Heilbronn, 07131 / 571922
|
Dickreiter,
Bruno, Haller Weg 44, 74172 Neckarsulm, 07132 / 81521
|
Dignaß,
Frank, Johannes-Gutenberg-Straße 5,
74177 Bad Friedrichshall-Hagenbach, 07136 / 22702
|
Essig,
Anita, Hauptstraße 29, 74081 Heilbronn-Sontheim, 07131 / 574885
|
Fiebig,
Ulla, Max-Planck-Straße 14/5, 74081 Heilbronn-Sontheim,
07131 /573253
|
Gärtner,
Harald, Käppelenstraße 22, 74246 Eberstadt, 07134 / 4878
|
Grabner-Knoll,
Jutta, Neckarstraße 15, 74348 Lauffen, 07133 / 16251
|
Grimm,
Hans-Georg, Schwalbenweg 10, 74199 Untergruppenbach,
07131 / 70978
|
Haiber,
Stephanie
|
Volkhard
Ilmer (vil)
|
Heil,
Peter, Schillerstraße 18, 74336 Brackenheim-Hausen, 07135 / 3980
|
Höflinger,
Klaus, Mecklenburger Straße 16/1, 74182 Obersulm-Eschenau,
07130 / 8516
|
Tuyan,
Vedat, Oststraße 120, 74072 Heilbronn, 07131 / 953949
|
Trefz,
Werner, Heckenstraße 58, 74080 Heilbronn-Böckingen, 07131 /
33700
|
Ueckert,
Jürgen Dieter, Rauchstraße 80, 74076 Heilbronn, 07131 / 173371
|
Warmbrunn,
Andrea, Grombacher Straße 12, 74912 Kirchardt, 07266 / 1053
|
Willet,
Holger, Friedrich-Ackermann-Straße 16, 74081 Heilbronn-Sontheim, 07131 /
506244
|
Zenth,
Marlies, Kapellenweg 9, 74629 Pfedelbach, 07941 / 37976
|
Zimmermann,
Thomas, Katzenbuckelstraße 27, 69429 Waldbrunn, 06274 / 6282
|
2. Freie Mitarbeiter:
Frahne,
Jürgen, 07946 / 7603
|
Grimm,
Luzia, 70978
|
Hug,
Ernst Walter, Gelbinger Gasse 16 Postfach 508, 74523 Schwäbisch Hall,
|
0791 / 71262, Fax 0791 / 84957
|
Heger,
Wolfram, Bergstraße 30, 74906 Bad Rappenau, 07264 / 5276
oder 06221 / 22427 (Studium)
|
Hesse,
Jörg, 07144 / 22668 (priv.),0821 / 97525 (Studium),
Semesterferien: 07141 / 148-0 (KSK LB)
|
Strübing,
Hauke, 0791 / 54450 (priv.),0791 / 44-200 (ge.),
|
Wehrbach,
Fritz, 07135 / 7470
|
Zweigler,
Margit, Abt-Hauck-Straße 5, 97922 Lauda-Gerlachsheim,
09343 / 1020, Fax 09343 / 3115
|
Heine,
Matthias, 07062 / 22772
|
Wetterauer,
Marcus, 06291 / 7704 (Wochenende), 06223 / 46898 (wochentags von 8 bis 11 und
ab 18 Uhr)
|
XII. Hörfunkleitung, Redaktion und Anschrift
1. Hörfunkleitung und Redaktion
Hans Georg Grimm
|
Hörfunkleiter
|
Stefan
Raffai
|
Stellvertretender Hörfunkleiter
|
Marlies
Zenth
|
Hörfunksekretariat
|
Jürgen
Dieter Ueckert
|
Leitender Redakteur Aktuell
|
Ina
Beck
|
Redakteurin
|
Anita
Essig
|
Redakteurin
|
Volkhard
Ilmer
|
Redakteur
|
Werner
Trefz
|
Redakteur
|
Thomas
Zimmermann
|
Redakteur
|
Ulla
Fiebig
|
Redaktionsvolontärin
|
Stephanie
Haiber
|
Redaktionsvolontärin
|
Katharina
Casse
|
Redakteurin / Unterhaltung
|
Frank
Dignaß
|
Redakteurin / Unterhaltung
|
Klaus
Höflinger
|
Redakteur / Unterhaltung
|
2. Die Anschrift des Senders:
Radio Regional Heilbronn
Allee 2
|
Postfach 2951
|
74072 Heilbronn
|
74019 Heilbronn
|
Telefon 07131 / 650 0
Telefax 07131 / 650 100
XIII. Literaturhinweise
1.
Walther von LaRoche/Axel Buchholz (Hrsg.): Radio-Journalismus, Ein Handbuch für Ausbildung und Praxis im
Hörfunk, Paul List Verlag München,
ISBN 3-471-78040-8
2.
Walther von LaRoche: Einführung in den
praktischen Journalismus, Mit genauer Beschreibung aller Ausbildungswege,
Paul List Verlag München
ISBN 3-471-666568-4
3.
Hans Bausch (Herausgeber): Rundfunk in
Deutschland, Fünf Bände, Deutscher Taschenbuch Verlag (dtv) München
ISBN 3-423-03183-2
4.
Wolf Schneider: Deutsch für
Profis, Handbuch der Journalistensprache - wie sie ist und wie sie sein
könnte, Stern-Buch im Verlag Gruner und Jahr Hamburg,
ISBN 3-570-4951-5
5.
Werner Meyer: Journalismus von heute /
Herausgeber: Jürgen Frohner, Leiter der deutschen Journalistenschule, Verlag R.
S. Schulz Percha am Starnberger See,
ISBN 3-7962-0356-6
6.
Heinz Pürer (Hg.): Praktischer
Journalismus in Zeitung, Radio und Fernsehen,
Verlag Ölschläger München, 1. Auflage 1991, 432 Seiten, DM 45,oo
ISBN 3-88295-151-6
7.
Bernd-Peter Arnold: ABC des Hörfunks. Ein
Handbuch für Rundfunkjournalisten, Verlag Ölschläger München, 1. Auflage 1991,
ca. 280 Seiten,
ca. DM 38,oo, ISBN 3-88295-157-5
8.
Haas/Frigge/Zimmer: Radio-Management, Verlag
Ölschläger München
1. Auflage 1991, 800 Seiten, Paperback, , DM 75,oo,
ISBN 3-88295-135-4
9.
Bernd-Peter Arnold, Siegfried Quandt (Hg.): Radio heute, Die neuen Trends im Hörfunkjournalismus, Institut für
Medienentwicklung und Kommunikation GmbH in der Verlagsgruppe Frankfurter
Allgemeine Zeitung GmbH 1991,360 Seiten, Gebunden, DM 68,oo,
ISBN 3-927282-07-3,
10.
Wolf Schneider: Unsere
tägliche Desinformation. Wie die Massenmedien uns in die Irre führen,
Sternbuch im Verlag Gruner und Jahr AG & Co., Hamburg
ISBN 3-570-03915-3
11.
Wolf Schneider: Wörter
machen Leute. Magie und Macht der Sprache. R. Piper Verlag, München 1976,
Serie Piper 1986
ISBN 3-492-10479-7
12.
Werner Reuß: Die rechtlichen Grundlagen
des Rundfunks in der Bundes-republik Deutschland und die speziellen
Bedingtheiten des privaten Rundfunks in Baden Württemberg - aufgezeigt am
Beispiel des Senders Radio Regional Heilbronn. - In zwei Bänden. Magisterarbeit
an der Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität zu
München. April 1989
13.
Egon Erwin Kisch: Nichts ist
erregender als die Wahrheit. Reportagen aus vier Jahrzehnten. Herausgegeben
von Walther Schmieding. In zwei Bänden. Verlag Kiepenheuer & Witsch, Köln
ISBN 3-7632-2341-1
14.
Hans Reinhard Schatter: Text-Kommunikation
- Gliederung von Informationen / Formulierungstechniken / Der PC als
Arbeitsinstrument. Econ Taschenbuchverlag, Düsseldorf, Wien 1993. Best.-Nr.
21186
ISBN 3-612-21186-2
Jürgen
Dieter Ueckert
Leitender Redakteur Aktuell
Heilbronn am 1. Dezember 1990
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